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230 Fonds Spanne bei Renditen und Kosten

Gastautor: Markus Gotzi
06.07.2009, 18:33  |  13236   |   |   
Das Angebot ist gewaltig. Scope hat in einer umfassenden Bestandsaufnahme ermittelt, dass Anleger derzeit unter 230 geschlossenen Fonds auswählen können. Weitere 45 sind in Konzeption und werden noch in diesem Jahr dem Vertrieb präsentiert

Fonds mit deutschen Immobilien sollen Anlegern Ausschüttungen von durchschnittlich 4,64 Prozent nach Steuern bringen, wobei die Spanne von 3,3 Prozent bis sieben Prozent schwankt. Ähnlich breit ist auch die Lücke zwischen günstigstem und teuerstem Anbieter in Sachen weiche Kosten. Kommt mancher schon mit 9,47 Prozent des Eigenkapitals inklusive Agio aus, kassieren andere bis zu 31,07 Prozent. Der Durchschnitt liegt hier bei 19,06 Prozent.

Billiger sind Auslandsfonds zu haben. Sie kosten im Schnitt knapp 16 Prozent des Eigenkapitals. Hier reicht die Spanne von 9,77 Prozent bis zu 28,9 Prozent. Die Ausschüttungen betragen im Schnitt 7,71 Prozent. Sie beginnen bei mageren 4,1 Prozent und enden bei unglaublichen 28,7 Prozent.

Zeichner aktueller Schiffsfonds erwarten jährliche Ausschüttungen von durchschnittlich 8,28 Prozent. Die Angebote reichen von 5,7 Prozent bis 11,7 Prozent. Die Weichkosten liegen inzwischen im Bereich der Immobilienfonds. Günstige Initiatoren behalten 13,02 Prozent, die Spitze liegt bei 27,95 Prozent des Eigenkapitals. Die goldene Mitte beträgt 21,64 Prozent. Bei der Tilgung innerhalb von zehn Jahren hat Scope Werte zwischen 41,1 Prozent und 100 Prozent ermittelt.

Der fleißigste New-Energy-Initiator hat das Fremdkapital seines Fonds nach zehn Jahren zu 66,5 Prozent getilgt. Andere schaffen in dieser Zeit gerade mal 29 Prozent. Der Durchschnitt liegt bei 48 Prozent. Die Ausschüttungen reichen zwischen 6,3 Prozent und 13.5 Prozent. Der Mittelwert erreicht 9,36 Prozent.

Aktuelle Private-Equity-Fonds stellen ihren Kunden Renditen zwischen 4,46 Prozent und 11,58 Prozent nach Steuern in Aussicht. Bemerkenswert ist die Spanne der Eigenkapitalquote mit Werten zwischen 60 Prozent und 100 Prozent.

Wie immer gilt die Einschränkung: Ob die prognostizierten Werte erreicht werden, hängt auch davon ab, wie optimistisch die Anbieter ihre Fonds kalkuliert haben. Unter dem Strich kann sich ein Angebot mit zurückhaltender Prospektierung als das wirtschaftlichere erweisen.


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