Gefangen im Vortagesspielraum

06.08.2009, 19:15  |  2756   |   |   

Das Minus an den Asiatischen Aktienmärkten vom Mittwoch wurde in der heutigen Sitzung wieder ausgeglichen. In Tokio stieg der Nikkei um 1,3 Prozent und in Hongkong der Hang Seng um 2 Prozent. Trotz der negativen Schlusskurse an den Amerikanischen Aktienmärkten setzte sich dort eine positive Grundstimmung durch. Verantwortlich dafür waren die besser als erwartet veröffentlichten Quartalszahlen des weltgrößten Netzwerkausrüsters Cisco Systems nach US-Börsenschluss.

Vor der Eröffnung des Deutschen Aktienindex gab die Deutsche Telekom ein Umsatz- und Ergebnisplus bekannt. Dies wurde im Aktienkurs nicht honoriert. Unentschlossen im Vorfeld der Zinsentscheidungen schwankte der DAX innerhalb seiner Vortages-Bandbreite. Die Veröffentlichung des Sitzungsergebnisses der Bank of England und der EZB, keine Zinsänderung vorzunehmen, war am Aktienmarkt bereits erwartet worden. Dagegen galten die auf 550.000 gesunkenen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe (Erwartung -575.000, Vorwoche 588.000) als Überraschung. Nach einem darauf folgenden kurzen neuen Tageshoch belasten schließlich die Kommentare des Präsidenten der europäischen Zentralbank Jean-Claude Trichet den Aktienmarkt. Er rechnet mit weiterhin volatilen Konjunkturdaten und einer allgemein anhaltenden Unsicherheit. Seine Aussagen und eine schwächere US-Eröffnung drückten den DAX in die Nähe des Vortages-Tiefs, welches sich zu einer charttechnischen Unterstützung etablierte.
Mit einem leichten Plus von 17 Punkten endete der XETRA-Handel bei 5.369 Punkten. Zum aktuellen Zeitpunkt kämpft der Nasdaq-Future mit der Marke von 1.600 Punkten und der Dow Jones-Future mit 9.200 Punkten.

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Kasse machen

HerrKoerper begnügte sich heute mit einem Gastauftritt zur Buffeteröffnung 8.00 Uhr. Zu dieser Zeit fieberten schon Standuhr, fraspa52 und janolo fallenden Kursen entgegen. Diesen Gefallen tat Ihnen der Markt jedoch nicht, sondern stieg bis 11.00 Uhr sogar auf das Eröffnungsniveau von Mittwoch. Standuhr drehte seine Position folgerichtig auf long und konnte seinen Verlust damit fast ausgleichen. Zur Abkühlung ging es anschließend zum Baden.

Von den Kursbewegungen am Anleihemarkt leicht genervt, kommentierte take02 folgendes: „Hüttchenspieler sind ein Scheiß gegen die, die sich heute wieder im Orderbuch des Bobl austobten”. Dafür konnte er im Eurostoxx- und DAX-Future einige prägnante Trendlinien der Community vorstellen.

Gegen Mittag fiel der DAX schließlich und verschaffte somit einigen Shorties wie 850CSI eine kleine Freude. Im Bereich der Tiefs von Mittwoch und Donnerstag bildete sich am Nachmittag erneut ein Boden, auf den bluumoon bereits am Mittag durch Einstellen seiner Charts aufmerksam machte.

Über richtig „Schotter” nach vielen schlaflosen Nächten konnte sich zooropa freuen. Seine Short-Zertifikate auf Volkswagen sowie Investments in der Deutschen Telekom und Silber glichen seine Fehlspekulationen der vergangenen Monate mehr als aus. Mit Sicherheit handelt er volumenmäßig in einer anderen Liga als der Durchschnitt der Diskussionsteilnehmer. Die Freude über Gewinne ist dennoch ähnlich und somit vergleichbar.

Nach einiger Zeit der Abwesenheit konnte auch 1-2-3-Trader wieder einige Glanzstücke an Ein- und Ausstiegen zeigen. Sein Trading orientiert sich namensgerecht an der 1-2-3-Methode, welche Ross oder Voigt in Ihren Werken ausführlich behandeln.

Zum Zinssentscheid der Bank of England konnten Harry72, medianer70 und LBR den Ausbruch im Bundfuture nahezu optimal verbuchen. Im Fall von LBR entsprechen 65 Punkte mit 10 Euro Punktwert pro Kontrakt einer ziemlich großen Menge an Fast-Food oder anderen Annehmlichkeiten des Lebens.

Sogar Tribun100 postete heute ein (Achtung – hinsetzen – festhalten !) CHART-Bild, nachdem er sich ohne Zugang zum Chat-Messenger scheinbar langweilte.

Ausblick

Ein Handelstag innerhalb der Vortagesspanne zeugt von Unentschlossenheit. Charttechnisch ist diese Formation als „Inside-Day” etabliert und erzeugt nach längerer Zeitdauer in dieser Range eine hohe Ausbruchsdynamik.

Mit Volatilität ist am Freitag um 14.30 Uhr zu rechnen, wenn die US-Arbeitslosenquote, die Stundenlöhne und die Beschäftigtenstatistik für den Monat Juli veröffentlicht werden. Dann heißt es wieder „Wochentrend bestätigen” oder „Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende”. Beide Argumente werden in den Tages-Trading-Chancen selbstverständlich ausführlich beleuchtet. Ich freue mich daher auf eine rege Teilnahme.

Bis dahin viel Erfolg wünscht Euer Bernie
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