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Rohöl Starke Bodenbildung setzt sich fort

08.09.2009, 10:02  |  1205   |   |   
Am gestrigen Montag setzte der nächstfällige WTI-Future den fünften Handelstag in Folge seine stabile Seitwärtsbewegung im Bereich von 68 Dollar fort. Abgesehen von kleinen Ausreißern in Richtung 67 und 69 Dollar lagen die Eröffnungs- und Schlusskurse des Kontraktes in unmittelbarer Nähe zur Marke von 68 Dollar. Daran dürfte auch die anstehende OPEC-Sitzung, die morgen in Wien stattfinden wird, höchstwahrscheinlich nichts ändern. Aus den Kreisen verantwortlicher Entscheidungsträger der Mitgliedsstaaten war im Vorfeld zu hören, dass man mit der aktuellen Lage am Ölmarkt grundsätzlich zufrieden sei. Weder eine Erhöhung noch eine Kürzung der Produktionsquoten erscheint vor diesem Hintergrund sonderlich wahrscheinlich zu sein. Außerdem übertreffen die Mitglieder derzeit ohnehin die beschlossene Fördermenge von insgesamt 24,845 Mio. Barrel pro Tag.
Die Bodenbildungsphase im Bereich von 68 Dollar dürfte sich auch heute fortsetzen, zumal das nächste wichtige Even erst heute Abend zur Veröffentlichung ansteht: die Lagerdaten des American Petroleum Institute. Die Zahlen, die auf freiwilligen Angaben seiner Branchenmitglieder basieren, liefern wiederum einen Anhaltspunkt, wie die von der Energy Information Administration Daten zur Lagermenge ausfallen könnten. Sie werden wie gewohnt am Mittwoch um 16.30 Uhr veröffentlicht und könnten beim Ölpreis durchausfür Impulse in die eine oder andere Richtung sorgen. Ob dies der Boden aushält, bleibt abzuwarten.
Am Dienstagvormittag zeigte sich der nächstfällige WTI-Future leicht im Plus. Bis gegen 9.50 Uhr (MESZ) verteuerte sich der Kontrakt auf WTI um 0,89 auf 68,91 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,94 auf 67,47 Dollar anzog.

Gold: Aktuell über 1.000 Dollar

Der am aktivsten gehandelte Future auf Gold schaffte heute, die Marke von 1.000 Dollar zu überwinden. Dabei half ihm vor allem der schwache Dollar. So verteuerte sich der Euro gegenüber dem Greenback im frühen Geschäft auf 1,4385 Dollar und kratzte zeitweise sogar an der Marke von 1,44 Dollar. Damit steigt die Spannung bezüglich der künftigen Goldpreisentwicklung deutlich an. Erhebliches Rückschlagspotenzial ergäbe sich, falls Dollar oder Aktienmärkte markant ansteigen sollten. An den Terminmärkten könnten dann Gewinnmitnahmen den Ölpreis belasten, aber so weit scheint dieses Negativszenario noch nicht gediehen zu sein.
Am Dienstagvormittag notierte der am aktivsten gehandelte Future auf Gold mit Fälligkeit im Dezember leicht über der psychologisch wichtigen Marke. Bis gegen 9.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der Kontrakt um 6,60 auf 1.003,30 Dollar pro Feinunze.

Die Rohstoffe im Überblick:
Brent Crude Oil
Gold
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