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Zwei Nasdaq-100-Werte liefern Quartalszahlen

13.09.2009, 15:00  |  1282   |   |   
Mit Adobe Systems und Oracle werden am Dienstag bzw. Mittwoch gleich zwei Technologieunternehmen einen Einblick über das laufende Geschäftsjahr geben. In den vergangenen 12 Monaten wiesen beide Aktien eine auffällig gegenläufige Kursentwicklung auf. Während der NASDAQ 100 während dieses Zeitraums einen Kursverlust von 5,5 Prozent verbuchte, entwickelte sich die Adobe-Aktie mit minus 19,6 Prozent deutlich schlechter und die Oracle-Aktie einer Performance in Höhe von plus 17,5 Prozent erheblich besser als der Index. Diese konträre Entwicklung hat auch bei den Ratings der Analysten (Quelle: First Call / Thomson Financial) seine Spuren hinterlassen. Bei Oracle lauteten von 35 erfassten Analysteneinstufungen 10 „Strong Buy“, 17 „Buy“, 7 „Hold“ und lediglich eine „ Sell“. Damit schlug das Pendel beim SAP-Konkurrenten eindeutig in Richtung „Kaufen“. Bei der Aktie von Adobe Systems war der Optimismus allerdings nicht ganz so stark ausgeprägt. Die Mehrheit der insgesamt 27 Analystenmeinungen zur Adobe-Aktie bewegte sich mit 13 „Holds“ eindeutig im neutralen Bereich. Lediglich 4 Analysten halten den Softwarewert für einen „Strong Buy“- und neun für einen „Buy“-Kandidaten. Außerdem gab es einen Experten, der dem Papier nur das Urteil „Underperform“ ausgestellt hat.

Gewinne so gut wie sicher

Trotz der unterschiedlichen Performanceergebnisse und des differierenden Analystenkosnenses haben beide Gesellschaften eine auffällige Gemeinsamkeit. Für die aktuellen Quartalszahlen scheinen Gewinne so gut wie sicher zu sein und die Spanne zwischen optimistischster und pessimistischster Prognose fällt für Technologieaktien relativ gering aus. Wie erwartet sind sich die Experten bezüglich Adobe angesichts einer Range von 0,32 bis 0,35 Dollar pro Aktie (9,4 Prozent) einen Tick unsicherer als bei Oracle. Dort reichen die Gewinnschätzungen pro Aktie nämlich von 0,29 bis 0,31 Dollar (6,9 Prozent). Im Durchschnitt ergibt sich bei Adobe derzeit ein Erwartungswert von 0,34 Dollar, während bei Oracle ein Gewinn von 0,30 Dollar pro Aktie prognostiziert wird. Diese „Hausnummern“ gilt es bei den in der kommenden Woche anstehenden Quartals-Updates zu schlagen, um deutliche Kursavancen nach oben zu rechtfertigen.
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