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Sommerloch im September?

Gastautor: Andreas Mueller
15.09.2009, 19:22  |  2256   |   |   
Uneinig präsentierten sich die asiatischen Aktienmärkte am Dienstag. Während der Nikkei in Tokio um 0,2 Prozent anstieg, verlor der Hang Seng in Hongkong 0,3 Prozent. Entsprechend unvolatil eröffnete der Deutsche Aktienindex nahe der Vortagesschlusslinie. Bis 11.00 Uhr wurde eine leichte Schwäche verzeichnet, welche jedoch schon bei 5.580 Punkten trotz einem ZEW-Konjunkturindex von 57,7 (Erwartung 62) einen Boden fand. Zwischen dieser Marke und dem Eröffnungsniveau bewegte sich der Markt folglich bis zu den US-Daten in einer Range von 50 Punkten. Die im Jahresvergleich um 1,6 Prozent angestiegenen US-Fillialumsätze der Einzelhändler wirkten unterstützend. Parallel dazu stiegen die US-Erzeugerpreise im August um 1,7 Prozent (Erwartung 1 Prozent).

Nach einem besser als erwartet ausgefallen Start der Amerikanischen Aktienmärkte, konnte im Zuge der um 1 Prozent gesunkenen US-Lagerbestände im Juli der DAX mit 5.649 Punkten kurzfristig ein neues Tageshoch markieren. Zur Vollendung des Zick-Zack-Musters ging die Reise noch einmal kurz unter 5.600 Punkte, bevor zum XETRA-Schluss die 5.628 fixiert wurde.

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Per saldo ebenso unspektakulär tendierte der Euro im Verhältnis zum US-Dollar seitwärts um die Marke von 1,46. Ein Ausbruch aus der Vortages-Range scheiterte bisher.

Avatare sind IN

Etwas vorlaut forderte metrofinance bereits 0.04 Uhr Analysen für den Tag ein. Leider schliefen schon alle Trader und auch cluster_1 erholte sich von seinem Transaktionsmarathon. Kurz nach 7.00 Uhr startete TradingOutperformer den Ausblick mit seinen Szenarien zu den einzelnen Marktsegmenten.

Standuhr motivierte die Truppe mit der Parole „Laßt uns schreiten Seit an Seit” und nahm den ersten Kurs 8.00 Uhr gleich zum Anlass für eine Short-Positionierung im DAX. Trotz Nachkauf wurde diese Aktion um 8.15 Uhr als „Schuss in den Ofen” zu den Akten gelegt.

Abseits der europäischen Märkte engagierte sich andimaus im Aussie200. Die Finanzierung erfolgte über die mitgeschleiften Altlasten-Gewinne im Hang Seng. Auf Swing-Trading hatte sich ebenfalls MagicBauer spezialisiert, welcher als Ziel im DAX eine Unterkante nach Stundenchart bei etwa 5.200 Punkten prognostizierte. Damit es dennoch nicht zu langweilig wird, „klickte” er im Oelchart.

Heiko Beh steuerte nach seinem Urlaub auch wieder interessante Trading-Ideen und deren Ausführungen in die Diskussion ein. Auch wenn er einige Male ausgestoppt wurde, brachte sein Setup bzw. seine Art des Handelns am Ende einen Profit. Konsequenz ist daher das Stichwort, das auch wieder medianer70 und Krokoline in ihren aktuellen Kolumnen umsetzten. Die ganze Liste der Analysen findet man in der gewohnten Community-Box.

Am Nachmittag konnte der schnelle Kurssturz unter 5.600 Punkte von metrofinance und Standuhr für einen Einstieg in Longs genutzt werden. Dazu benötigt es gute Nerven und die notwendige Stärke, einen Stopp zu definieren.

Wie aussagekräftig neben den bunten Charts auch schwarz-weiss-Bilder sein können, zeigten die neuen Avatare von unseren Power-Usern Krokoline, cluster_1 und Standuhr.

Ausblick

Im Schneckentempo bewegen sich die Märkte, wenn man sich an den Schlusskursen orientiert. Diese Zurückhaltung dürfte am bevorstehenden Verfallstag der Terminbörsen liegen.

Davon unbeeindruckt werden auch am morgigen Tag wieder einige Konjunkturdaten veröffentlicht. Um 11.00 Uhr stehen daher die EU-Inflation des Monats August, um 13.00 Uhr die US-MBA Hypothekenanträge, um 14.30 Uhr die US-Verbraucherpreise des Monats August und um 15.15 Uhr die US-Industrieproduktion sowie die US-Kapazitätsauslastung auf der Agenda.

Vor, während und nach den jeweiligen Terminen gibt es unsere gewohnte Diskussion der Tages-Trading-Chancen, zu denen ich Euch frisch und munter auch Morgen wieder begrüßen möchte.

Euer Bernie

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