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Hexerei vorbei

Gastautor: Andreas Mueller
18.09.2009, 20:37  |  3684   |   |   
Leicht schwächer beendeten die asiatischen Aktienmärkte ihre aktuelle Handelswoche. Mit einem Minus von jeweils 0,7 Prozent schloss der Nikkei in Tokio ebenso wie der Hang Seng in Hongkong.

Dennoch eröffnete der Deutsche Aktienindex oberhalb der 5.700 Punktemarke und verteidigte diese auch in den folgenden Handelsstunden. Im Vorfeld des Verfalles des DAX-Future-Septemberkontraktes um 13.00 Uhr konnte sich keine nachhaltige Richtung etablieren. Hohe Volatilität blieb jedoch auch aus, so dass der Verfallstag insgesamt als ruhig bezeichnet werden konnte.

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Mit Eröffnung der Amerikanischen Aktienmärkte gab es noch ein kurzes neues Jahreshoch im DAX bei 5.760 Punkten zu vermelden, bevor die Handelswoche im Zeichen der Hexen bei 5.703 Punkte beendet wurde.

Ebenso wenig Volatilität herrschte im Euro im Verhältnis zum US-Dollar, welcher den ganzen Tag mit der Marke von 1,47 ergebnislos kämpfte.

Nichts als Hexerei?

Die Short-Einstellung von hardy änderte sich über Nacht nicht. Dazu gesellten sich neue Kollegen, wie beispielsweise zooropa, welcher sich „im Laufe des Tages eine schöne Shortposition bei 5750 zulegen” wollte. Von den Kursen her passte dies, fast so exakt wie die am Morgen angesagte Range von andimaus. Voller Selbstbewusstsein nach den Gewinnen im Nasdaq über Nacht, sagte er für Montag eine „kleine” Konsolidierung von 350 Punkten voraus, welche parallel sein Medien-Guru im Fernsehen orakelt. Ob beide dicke Freunde werden?

Dass hierbei die Emotionen eine große Rolle spielen, erkannte nicht nur medianer70, dessen Kolumne „Kann wirklich jeder ein erfolgreicher Trader sein?” bereits in die zweite Runde ging. Anhand seiner Transaktionen kam er leider zu dem Schluss, momentan schwierige Marktphasen für seine Setups vorliegen zu haben. Konsequenz wird sich dennoch auf Dauer auszahlen.

Nachdem am Mittag JoeMo in zwei Währungspaaren zusammen 124 pips Gewinn realisierte, konnte er völlig frei vermelden: „Jetzt können die Hexen machen, was sie wollen”. Alle die auf mehr Volatilität zur Mittagszeit wegen genau diesem Hexentanz setzten, wurden wie schon die letzten Male enttäuscht – starke Ausschläge blieben aus.

TradingOutperformer muss vermutlich seinen Namen ändern, weil sein letzter Gewinn-Trade mit nur 23 pips so gar nicht zu ihm passt. Da seine Rechtfertigungen nicht anerkannt wurden, gab es eine Zusatzschicht…ob die allerdings mit den Marktschwingungen zu tun hatten und mit Techno-Musik (für die stillen Mitleser: das klingt wie wenn die Oma mit der Pfanne an die Betonwand 156 x pro Minute haut) aus seiner Jugend, muss noch ermittelt werden :-)

Ausblick

Relativ unspektakulär verlief der Hexentanz am Verfallstag in Europa. Ob in den USA noch viel Bewegung aufkommt, darf aus diesem Grunde ebenfalls bezweifelt werden.

Freuen wir uns demnach auf die kommende Handelswoche, in der zu Beginn am Monat um 16.00 Uhr die US-Frühindikatoren des Monats August veröffentlicht werden. Im weiteren Verlauf liegt das Hauptaugenmerk der Investoren auf dem Sitzungsergebnis der US-Notenbank.

Ob diese Impulse erneut für eine Bestätigung und gar Fortsetzung der Rallye ausreichen oder ob der September doch noch seinem Ruf als einer der schwächsten Börsenmonate gerecht wird, diskutieren wir gerne an gewohnter Stelle in den Tages-Trading-Chancen.

Bis dahin eine hexenfreie Zeit und ein erholsames Wochenende wünscht Euer Bernie.

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