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Die besten Österreich Aktienfonds

Gastautor: Albert Reiter
19.10.2009, 08:33  |  1891   |   |   
Österreichische Aktienfonds müssen punkto Performance keinen Vergleich mit Emerging Markets Fonds scheuen – die Wertentwicklung seit Jahresbeginn liegt in einer Bandbreite zwischen +41,88 und +75,31 Prozent.

Die Manager der besten Österreich Aktienfonds gegenüber e-fundresearch über die Entwicklungschancen der Assetklasse.

Die Top Equity Austria

Arno Mittermann hat derzeit in dem von ihm gemanagten Meinl Equity Austria Intercell und einige kleiner kapitalisierte Werte übergewichtet. „Untergewichtet sind hingegen Finanzwerte, da hier mit Belastungen gerechnet werden muss und Kapitalerhöhungen sehr wahrscheinlich sind“, so Mittermann. Sein Fonds ist der derzeit beste Österreichfonds im e-fundresearch-Ranking auf Basis der risikoadjustierten Rendite (Sharpe Ratio) der letzten fünf Jahre. Seit Jahresbeginn hat der Spitzenreiter eine Performance von +54,24 hingelegt.

Noch stärker entwickelt hat sich über diesem Zeitraum mit einem Performanceplus von 75,31 Prozent der 3 Banken Oesterreich-Fonds. Auf Fünfjahressicht brachte er Anlegern eine durchschnittliche jährliche Performance von +8,08 Prozent. 3 Banken-Geschäftsführer Alois Wögerbauer, der auch den Fonds managt, hat derzeit defensive Titel wie Telekom Austria und die Versorger EVN und Verbund übergewichtet. Ebenfalls übergewichtet sind Conwert und Kapsch. Untergewichtet sind dagegen neben Banken auch Zykliker.

Die zweitbeste Performance seit Jahresbeginn hat mit einer Performance von +60,3 Prozent der Raiffeisen-Oesterreich-Aktien A. Laut Fondsmanager Günther Schmitt hat der Fonds seit Jahresbeginn den ATX um mehr als 12 Prozent outperformed. „Das ist vor allem auf Übergewichtungen in CA Immo, Conwert, Andritz oder Voest sowie auf Untergewichtungen in Telekom Austria Flughafen oder Verbund zurückzuführen“, erklärt er. Er orientiert sich nach eigenen Angaben bei der Titelselektion derzeit vor allem an Buchwert, EV/EBITDA sowie der Dividendenrendite.

Unternehmen anhand des Kurs-Buchwert-Verhältnis bewerten in der Krise

Nach Angaben von Manfred Zourek, Manager des ESPA STOCK VIENNA EUR A standen am Höhepunkt der Krise Kennzahlen wie das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) im Vordergrund, die eine Einschätzung der Substanz eines Unternehmens zulassen. „Nach dem starken Anstieg der vergangenen Monate geht es aber mittlerweile wieder überwiegend um die Unternehmensgewinne und das Gewinnwachstum“, so Zourek. Hierfür könne das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) herangezogen werden.
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