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WTI An 80-Dollar-Marke abgeprallt

20.10.2009, 15:14  |  1338   |   |   
Trotz schlechter Daten bezüglich der Wohnbaubeginne im September schwankte der heute auslaufende WTI-Future in einer relativ engen Range zwischen 79,06 und 80,05 Dollar. Statt der erwarteten 615.000 Baubeginne (Quelle: Bloomberg-Umfrage) fiel die tatsächliche Zahl mit 590.000 sogar unter das Niveau des Vormonats. Auch die Zahl der Baugenehmigungen lag mit 573.000 unter dem September-Niveau von 579.000. Die ebenfalls um 14.30 Uhr (MESZ) veröffentlichten Produzentenpreise fielen gegenüber dem Vormonat mit 0,6 Prozent doppelt so stark zurück wie erwartet.
Trotz rückläufiger Aktienkurse und relativ stabilem Dollar zeigte sich der Ölpreis relativ resistent, wenngleich er das Tageshoch bei 80,05 Dollar nicht halten konnte. Da einige US-Wetterexperten den USA den härtesten Winter seit Anfang der 80er-Jahre prognostizieren, scheinen die Marktteilnehmer auf ein Anziehen bei der Nachfrage fossiler Energieträger zu hoffen. Aufgrund der hohen Lagerbestände ist mit Versorgungsengpässen allerdings nicht zu rechnen. Derzeit bestimmen eindeutig die Spekulanten die Richtung des Ölpreises. Rufe nach staatlichen Regulierungen könnten daher künftig wieder lauter werden.
Am Dienstagnachmittag zeigte sich der nächstfällige WTI-Future leicht im Minus. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der Kontrakt auf WTI um 0,11 auf 79,50 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,01 auf 77,76 Dollar zurückfiel.

Gold strotzt vor Stärke

Der weiterhin labile Dollar gilt unverändert als wichtigster Protagonist des gelben Edelmetalls. Die Nähe des Euro zur psychologisch wichtigen Marke von 1,50 Dollar ließ den am aktivsten gehandelten Future auf Gold in unmittelbarer Nähe zu seinem am 14. Oktober markierten Rekordhoch verharren. Seit gestern akzeptiert übrigens die Chicago Mercantile Exchange pro Clearing-Mitglied Gold im Wert von bis zu maximal 200 Mio. Dollar als Sicherheit. Dadurch gewinnt das Edelmetall gegenüber dem Papiergeld Dollar zusätzlich an Gewicht.
Am Dienstagnachmittag zeigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold mit Fälligkeit im Dezember deutlich fester. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der Kontrakt um 7,00 auf 1.065,10 Dollar pro Feinunze.

Die Rohstoffe im Überblick:
Brent Crude Oil
Gold
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