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DAX Kommt jetzt die Jahrzehntendrallye?

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Nachrichtenquelle: X-markets
09.11.2009, 19:12  |  1197   |   
Der Oktober galt unter Anlegern in der Vergangenheit als besonders schlechter Börsenmonat. So fiel der große Crash vor der Weltwirtschaftskrise in 1929 in einen Oktober und auch der Absturz des Dow Jones um 22,6 Prozent an nur einem Tag ereignete sich in dem Herbstmonat des Jahres 1987. Im Vergleich dazu fiel der DAX im zurückliegenden Oktober um vergleichsweise moderate 4,6 Prozent auf 5415 Punkte.

Korrektur oder Trendwende?
Somit könnte es sich eher um eine Korrektur in der jüngsten Aufwärtsentwicklung, als um eine Trendwende handeln. Dafür könnte der bisherige Jahresverlauf im deutschen Leitindex sprechen. Nachdem der DAX im Frühjahr bei 3666 Punkten aufgeschlagen war, ging es nahezu kontinuierlich bergauf. Von den acht Monaten zwischen März bis Oktober verzeichnete der DAX neben dem traditionell schwierigen Oktober lediglich im Juni einen kleinen Abschlag von 2,7 Prozent. Dagegen schnellte der deutsche Leitindex gleich in zwei Monaten – April und Juli – zweistellig um 16,7 bzw. um 10,9 Prozent in die Höhe. Unter dem Strich konnte der DAX seit Jahresbeginn um 12,6 Prozent auf 5415 Punkte zu Ende Oktober zulegen. Vor fünf Jahren (Ende Oktober 2004) notierte der DAX noch bei 3960 Punkten.

Zusätzlich könnte dem Aktienmarkt bis Ende Dezember auch eine kleine Jahrzehntendrallye bevorstehen. Denn die Börsenmonate November und Dezember haben seit der Jahrtausendwende statistisch überwiegend mit einem schwarzen Vorzeichen geendet. So schloss der DAX seit 2000 in sechs von neun November- und in sieben von neun Dezember-Monaten mit einem Plus. Falls sich diese bisherige Entwicklung fortsetzen sollte, könnte auch der Börse bis zum Ende des ersten Jahrzehnts im neuen Millennium eine chancenreiche Phase bevorstehen.

Anlagemöglichkeiten mit Optionsscheinen und Zertifikaten
Für risikobereitere Anleger, die steigende Kurse erwarten, könnte der DAX WAVE XXL DB96YH vom X-markets Team der Deutschen Bank eine interessante Wahl sein. Das Derivat ist mit einem Hebel von derzeit etwa drei ausgestattet, weshalb der Call auch rund dreimal stärker steigt oder fällt als der deutsche Aktienindex. Falls der DAX indes den Stopp Loss bei 3810 Punkten berührt oder unterschreitet, wird der WAVE ausgestoppt und zum Restwert ausbezahlt.
Dagegen könnte der DAX WAVE XXL Put DB41Q0 mit einem Hebel von ebenfalls derzeit etwa drei für Anleger attraktiv sein, die von fallenden Kursen ausgehen. So legt das Derivat im Wert zu, wenn der DAX nachgibt. Sofern der deutsche Leitindex den Stopp Loss bei 7300 Punkten berührt oder überschreitet, wird der Optionsschein ausgestoppt und der Restwert dem Anleger überwiesen.

Eine interessante Alternative für risikoaversere Investoren könnte das DAX Diskont Zertifikat DB0MEA mit einer Laufzeit bis zum 27. Dezember 2011 sein, wobei das Zertifikat mit einem Rabatt von aktuell gut 25 Prozent ausgeliefert wird. Hieraus errechnet sich eine derzeitige, jährliche Seitwärtsrendite von etwas über 7 Prozent; die Chance auf Gewinn ist jedoch mit einem Cap in Höhe von 4.800 Punkten begrenzt.

Wertpapiere des Artikels:
DAX WAVE XXL Call DB96YH
DAX WAVE XXL Put DB41Q0
DAX Diskont Zertifikat DB0MEA

Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen. Der maßgebliche Prospekt für die genannten Wertpapiere kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME Xmarkets, Große Gallusstraße 1014, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.
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X-markets Team, Deutsche Bank AG
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