Euro im März bei 1,3550?

Nachrichtenquelle: medianer70
19.01.2010, 08:41  |  2962   |   |   

Guten Morgen allerseits,

das Traderleben ist ständigen Veränderungen unterworfen. Dies bedingt zum einen durch die Tatsache, dass neu erlerntes Wissen angewandt werden kann und zum anderen, dass man durch das Trading sehr viel über sich selbst lernt. Wenn man zu dem noch einen anderen Hauptberuf als das Trading hat, muss man sich auch hier den veränderten Gegebenheiten anpassen.

Neu erlangtes Wissen erkennen Sie an den Ausführungen dieser Kolumne und an den zur Verfügung gestellten Charts. Man wird sehen, ob dieses neue Wissen zum Erfolg führen wird. Wenn Sie mich schon länger lesen, merken Sie, dass ich mich ebenfalls verändere. Das ist jedoch ein notwendiger Bestandteil des Tradings. Stillstand ist Rückschritt – zumindest so lange, bis sich der notwendige und vor allem beständige Erfolg einstellt.

Die eigene Veränderung macht sich meist in der Wahl der Zeiteinheiten und Setups bemerkbar. So habe ich für mich festgestellt, dass ich mich in den höheren Timeframes sehr wohl fühle. Da meine Signale zudem aus dem Tages- und manchmal auch dem Wochenchart entspringen, werden Sie an den nächsten Charts, welche im unten verlinkten Einsteigerthread erscheinen, merken, dass ich in den 180er Chart gewechselt bin.
Dieser Wechsel hat auch etwas mit meiner eigenen Wohlfühlzone zu tun. Diese ist konzentrisch aufgebaut und beginnt mit einem kleinen inneren Kreis. Sobald man diesen Kreis ausgefüllt hat, lässt sich die Wohlfühlzone vergrößern und ein größerer Kreis umschließt den kleinen Kreis, gewonnen durch mehr Erfahrung und Sicherheit im eigenen Trading.

Versuchen Sie doch mal, über das eben geschriebene nachzudenken und dabei festzustellen, wo Ihre persönliche Wohlfühlzone liegt.

Carpe Diem!!!!

Es folgt die Einschätzung der von mir beobachteten Märkte für Dienstag, den 19.01.2010.

Zum EUR/USD:

Ohne den amerikanischen Handel blieben auch die Devisenmärkte ziemlich lustlos und ohne großartige Vola. Der Euro konnte sich zumindest gestern an der 200er Linie etwas stabilisieren, doch scheint sich hier im Chart eine Flagge auszubilden. Auf dieser Grundlage hat sich an der gestrigen Aussage nichts geändert. Die Möglichkeit, dass wir tiefere Kurse sehen werden, hat sich erhöht. Bis Ende März könnten wir bei ca. 1,35 angelangt sein. Ich bin gespannt, ob diese Art der Charttechnik aufgeht.
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