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Die Kraft reicht nicht bis Handelsende

25.02.2010, 17:58  |  5350   |   |   

Leichte Kursverluste bestimmten den Handel an den asiatischen Aktienmärkten. Mit einem Minus von 0,9 Prozent beendete der Nikkei in Japan und mit 0,3 Prozent Minus der Hang Seng in Hongkong die jeweilige Sitzung.

Entsprechend leichter eröffnete der Deutsche Aktienindex unterhalb von 5.600 Punkten. Nach einem kurzen Test des Vortagestiefs konnten die Käufer jedoch wieder den Markt dominieren und den DAX bis zum Mittag um circa 100 Punkte vom Tief entfernen. Eine um 26.000 auf 3,64 Millionen gestiegene Arbeitslosigkeit (entspricht einer Arbeitslosenquote von 8,7 Prozent für Februar) änderte daran im ersten Affekt nichts. Die Notierung bei 5.655 Punkten erschien den meisten Marktteilnehmern im Nachgang allerdings als zu hoch, so dass bis zu den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe ein leichter Abverkauf zum XETRA-Schlussniveau des Vortages erfolgte. Diese stiegen auf 496.000 nach zuvor 474.000 Anträgen. Ebenfalls gestiegen sind die US-Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter – um 3 Prozent (Erwartung 1,6 Prozent).

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In Folge dessen startete der Handel an der Wallstreet im negativen Terrain. Der Dow Jones fiel zügig unter die Marke von 10.200 Punkten und drückte den DAX ebenfalls auf ein neues Tagestief bei 5.518 Punkten. Die Rede von US-Chairman Ben Bernanke half den Märkten nicht nachhaltig. So stand zum XETRA-Schluss ein Minus von 1,5 Prozent zu Buche bei einem Stand von 5.532 Punkten.

Der Euro im Verhältnis zum US-Dollar schaffte es am Mittag die 1,35 zurück zu erobern, konnte sich dort aber nicht nachhaltig behaupten. Zum aktuellen Zeitpunkt fällt er erneut in Richtung Tagestief zurück.

Zick-Zack-Muster im Tageschart

In freudiger Erwartung der hohen Telekom-Dividende legte sich zooropa nach einem Nachrichtenabriss zur Ruhe. Die Stille wurde erst wieder um 6.30 Uhr gestört, als HerrKoerper sich über seine „fetten Puten” freute. Wansi konnte ebenfalls mit vollem Magen beim Anblick der Charts triumphieren. Im Gegenzug dazu war Standuhr diesmal froh nicht im Markt gewesen zu sein. Für DAX-Trader ist die Situation mit dem möglichen GAP ein ständiges Risiko, das jeder für sich selbst unter Berücksichtigung der Kontogröße abschätzen muss. SeaCloud5 gab folgerichtig zu Protokoll: „Wer verschläft, der tradet nicht...”.

Nachdem geklärt wurde dass es den Euro bald nicht mehr geben wird, konnte Wansi sein Lachen nicht mehr verbergen und beruhigt zum Schnitzel-Heinz um die Ecke tingeln. Die Ablösung von der dunklen Seite der Macht kam direkt mit der Bauchanalyse von Standuhr „Wenn sie so betrügen mit den Kursen wie die letzten Tage dann müßte der Dax nach 9 Uhr über 5600 gehen”. Der folgende Kursverlauf gab ihm Recht und wurde von r6fahrer grafisch untermauert. Nachdem jedoch der Arbeitsmarktbericht veröffentlicht wurde, gaben die Käufer wieder auf und der Markt drehte, wie moomoney vorab erwartete und FOSSILION frech nachtradete.

Nach 100 Punkten Anstieg ab Tagestief konnte Standuhr vor lauter Luftnot nicht anders als mit voller Härte auf die Sell-Taste zu schlagen. Unter Mithilfe von klotsinga und zooropa drehte der Markt gehorsam und verschaffte zur Mittagszeit nicht nur diesen benannten Diskussionsteilnehmern einen Gewinn. Die Frage „Weshalb wurde nun der Dax auf 5655,75 hochgeprügelt?” rückte nach dieser Chance in den Hintergrund…

„Wenig Zeit zum rumklicken” hatte andimaus, dafür aber pobeda umso mehr. Seine Transaktionen waren von Erfolg gekrönt, an der diskreten Präsentation dieser arbeitet er in den nächsten Tagen bestimmt noch wenn Zeit im Urlaub bleibt zwischen all den Elliot-Wellen : - )

Nachdem der DAX die 100 gewonnenen Punkte wieder abgegeben hatte bzw. auf das Konto von levi1 spülte, drehte die Stimmung erneut auf Long. Entsprechende Limits wurden nicht nur von Plus und mcgoofy in den Raum gestellt. Im Gegenzug dazu stellte sich die 1,3540 im EUR/USD als „Hürde” heraus, was HerrKoerper sofort unter das Trader-Volk streute. Was aus den bis dahin eingegangenen Positionen wurde, zeigt sich im weiteren Abendverlauf noch.

Ausblick

Nach einigen eher ruhigen Tagen nahm die Volatilität mit mehr als 100 Punkten im DAX auf beiden Seiten wieder deutlich zu. Ob das Thema Griechenland aufgegriffen wird, die Aussagen der US-Notenbank oder die volkswirtschaftlichen Rahmendaten – eines steht fest: das Handeln macht wieder Freude im kurzfristigen Zeitrahmen!

Gekoppelt an die Termine am Freitag wie beispielsweise die EU-Inflation oder der Chicaco-Einkaufsmanagerindex und die Verbraucherstimmung der Uni Michigan sollte somit genug Raum für Trading-Chancen gegeben sein.

Ich freue mich daher auf den kommenden Handelstag und wünsche bis dahin viel Erfolg an den Märkten.

Euer Bernecker1977
(Andreas Mueller)


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