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Simple Invest - Top erreicht - erste Kursziele!

Gastautor: Roland Fressl
19.04.2010, 08:37  |  2490   |   |   
Guten Morgen Traders, am 19. April!

Die Märkte haben nun ihr Top erreicht und die Verunsicherung der Investoren durch den Betrugsfall bei Goldman Sachs sollte sich weiter auswirken. Die erste Abwärtsbewegung sollte schon beendet sein und nach einer kurzen Erholung könnte der nächste Rutsch auf 6.090 erfolgen.

Anschließend dürfte der Rücklauf an die 6.280er Marke stattfinden aber das alte Hoch nicht mehr erreichen werden. Durch die Earning Season und die guten Quartalszahlen wird der Markt gestützt und jene Investoren die noch nicht investiert waren werden die Chancen nutzen um in den Markt zu springen.

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Damit sollte sich der Abverkauf hinziehen und sowohl die Bullen als auch die Bären an der Nase herumführen. Wenn diese „Topping out” Phase abgeschlossen ist, dann dürfte der nächste Kursrutsch erfolgen der bis 5.850 dem „Polarisierungslevel” reichen wird!

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Konjunktur (Quelle: BoerseGo)

Seit rund 2 Monaten lief die Aufwärtsbewegung an der Wall Street fast wie am Schnürchen. Bis Freitag Abend kletterte das repräsentative Barometer S&P 500 seit den Untiefen des März 2009 um 79 %, auf das höchste Niveau seit 18 Monaten. Da musste anscheinend schon schweres Geschütz aufgefahren werden, um den Trend zu stoppen.

Das Geschütz war eine Betrugsklage gegen Goldman Sachs. Die US-Börsenaufsicht SEC wirft der Ex-Investmentbank vor, dass sie in 2007 forderungsbesicherte Schuldverschreibungen (CDOs), das sind Derivate, die mit Subprime-Hypotheken besichert waren, falsch dargestellt habe. Den Käufern dieser Derivate habe man verschwiegen, dass die Bank mit dem Hedgefonds Paulson&Co. kooperierte, der gleichzeitig auf einen Kursverfall genau gegen dieser CD0s wettete (also eine Short-Position aufbaute).

Noch mehr Banken im Visier?

"Das Regulierungs-Risiko wurde plötzlich deutlich größer", erklärte Paul Miller, ein früherer Banken-Beaufsichtiger der Federal Reserve Bank of Philadelphia, der jetzt als Analyst für den Broker FBR Capital Markets arbeitet (Bloomberg). "Die Leute fragen sich, ob Goldman Sachs, die einzige Gesellschaft war, deren Vizepräsident lügt und Wertpapiere falsch darstellt und der Markt denkt, vermutlich nicht, " so Miller. "Wegen dieser Ungewissheit gab es diesen Ausverkauf". Jetzt geht die Furcht um, dass auch andere Banken auf die Anklagebank gezerrt werden, erklären auch andere Marktbeobachter.
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