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DAX angezählt aber nicht ausgeknockt

Der Dienstag beginnt tiefrot für den Deutschen Aktienindex. Welche Marken sind wichtig?

Hintergründe für das Minus im DAX

Die aktuelle Handelswoche begann sehr vielversprechend. Am Montag stieg der DAX um 1,4 Prozent auf 6.157 Punkte und erholte sich damit von vier Verlusttagen in Folge. Analysten bezeichneten dies allerdings nur als eine technische Gegenreaktion auf die Verluste der Vorwoche. Ein Abprall von den Jahreshochs wurde zuvor als Schwächezeichen interpretiert.

Positive Stimmung konnten die am Wochenende statt gefundenden Gespräche auf dem G20-Gipfel in Toronto nicht nachhaltig verbreiten. Bekenntnisse zum Schuldenabbau werden zwar prinzipiell am Markt befürwortet, jedoch in der aktuellen Konjunktursituation als zu früh beurteilt. Anleger und Volkswirte hätten vielmehr weitere Konjunkturpackete erwartet und kein scharfes Sparprogramm.

Der Handel in den USA brachte wenig Veränderung mit sich. Erste Gewinne nach der euphorischen Eröffnung konnten somit nicht verteidigt werden. Mit einem Minus von 0,05 Prozent beendete der Dow Jones seinen Handelstag.

An den asiatischen Aktienmärkten dominierte nach dieser glanzlosen Vorstellung des Dow Jones die Verkaufsstimmung. In Tokio verlor der Nikkei 1,3 Prozent und markierte damit ein neues 3-Wochentief. Gründe dafür waren die fiskalpolitischen Maßnahmen aus China und Indien. Dies könnte sich negativ auf das globale Wachstum auswirken. Ebenso belastend wirkte die angespannte Lage auf dem japanischen Arbeitsmarkt. In Folge dessen konsumierten die privaten Haushalte weniger.

Marktblick und Charttechnik

Dieser Mix sorgte für eine negative Eröffnung im DAX. Über 1,4 Prozent verlor der Leitindex zum XETRA-Handelsstart. Ein sich am Freitag etablierter Aufwärtstrend wurde somit mit einer Kurslücke = GAP verlassen. Dies zeigt der DAX-Future im Zeitrahmen von 5 Minuten sehr eindrucksvoll:



Welche Marken sind daher im Tagesablauf zu beachten?

Entscheidungszone

Neben der psychologisch wichtigen Marke von 6.000 Punkten sollten Daytrader sich den Bereich von 6.050-6.060 Punkten im DAX-Future markieren. Durch das mehrfache Anlaufen des Marktes an diesen Bereich in der vergangenen Woche, erhält dieser einer stärkere Bedeutung. Zur Visualisierung der 10-Minutenchart:



Meiner Meinung nach ist ein Long-Engagement, also das Spekulieren auf steigende Kurse, erst nach der Zurückeroberung dieser Entscheidungszone sinnvoll. Das Ziel ist hierbei das Eröffnungsniveau und mit Dynamik im weiteren Verlauf das GAP. Für das Short-Szenario sind höhere Zeitrahmen zu analysieren, um adäquate Kursziele abzuleiten. Diesen Fall möchte ich in den Tages-Trading-Chancen zeitnah diskutieren.

Euer Bernecker1977
(Andreas Mueller)



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