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Termine Neue Signale vom Arbeitsmarkt erwartet

01.08.2010, 10:00  |  1912   |   |   
Der relativ richtungslose Trend der abgelaufenen Börsenwoche war geprägt von uneinheitlichen Quartalszahlen und Konjunkturdaten. Die Unsicherheit bezüglich des weiteren Trends an den Finanzmärkten war die logische Konsequenz.
In der anstehenden Handelswoche stehen zahlreiche Veröffentlichungen von der Konjunkturfront auf der Agenda. Ein großes Thema dürfte u.a. die geballte Ansammlung wichtiger Termine zum US-Arbeitsmarkt werden, die ab Mittwoch die Investoren „heimsuchen“ dürften. Zuvor muss der Markt noch diverse Daten aus der Industrie verarbeiten. Zum morgigen Wochenauftakt gibt es Neues von den Einkaufsmanagern und aus der Baubranche. Von besonderem Interesse dürften hier die Juli-Zahlen zum ISM-Einkaufsmanagerindex sein. In den beiden vorherigen Updates ging es stets bergab, was zum gestiegenen Konjunkturpessimismus beigetragen hat. Und auch am Bau war die Stimmung eher mau. Von Januar bis Mai wurden die jeweiligen Vorjahresmonate erheblich unterschritten. Die prozentualen Einbrüche schwankten zwischen minus 8,0 und minus 12,8 Prozent und waren vor allem auf das geringe Interesse am Bau von Wohnhäusern und gewerblichen Bauten zurückzuführen – die Immobilienkrise lässt grüßen.

Zu viele Arbeitslose in den USA

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Ab der Wochenmitte übernimmt dann der US-Arbeitsmarkt das Kommando. Er wirkt derzeit wie ein Bremsklotz auf die US-Wirtschaft. Kein Wunder, schließlich hängt letzterer vor allem am US-Konsum. Der starke Dollar der vergangenen Monate verhinderte, dass der Export eine wichtigere Rolle einnehmen konnte. Am Mittwoch steht neben dem Challenger-Bericht über Stellenstreichungen (13.30 Uhr) der ADP-Arbeitsmarktbericht für Juli (14.15 Uhr) zur Veröffentlichung an. Am Donnerstag gibt es dann wie gewohnt die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe, deren Tendenz seit Monaten zwar als relativ stabil, aber gemessen an den absoluten Zahlen als zu hoch bezeichnet werden kann. Zuvor wird am Donnerstag noch der Monster-Beschäftigungsindex (13.00 Uhr) der gleichnamigen Internet-Stellenbörse für Juli veröffentlicht. Dessen Aussagekraft darf in Bezug auf die allgemeine Lage am Arbeitsmarkt allerdings als beschränkt interpretiert werden. Grund: Von Februar 2010 bis Juni 2010 zog der Index ohne Unterbrechung von 114 auf 141 Zähler an im selben Zeitraum gingen die Arbeitslosenraten von 9,7 (Februar) auf 9,5 Prozent (Juni) allenfalls marginal zurück. Vor dem Wochenende erfahren die Anleger noch, wie es um die Arbeitslosenrate im Juli (14.30 Uhr) bestellt war. Dieser Termin dürfte entscheidend sein, ob sich die Aktien- bzw. Rohstoffmärkte mit positiven oder eher negativen Vorzeichen aus der Handelswoche verabschieden werden.
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