Bis zu 90% sparen! Kostenloser Depotgebühren-Check
030-275 77 6400
DAX-0,20 % EUR/USD-0,15 % Gold-0,24 % Öl (Brent)-0,07 %

DAX im Dreieck gefangen?

Gastautor: Horst Szentiks
01.08.2010, 22:54  |  1480   |   |   
Seit 4 Monaten ist die Rallye beim DAX ins Stocken geraten. Jeder Aufwärtsimpuls wurde im Bereich der 6.250er-Marke abgewürgt. Die öffentliche Diskussion konzentriert sich dabei in den letzten Wochen auf ein Dreieck, spezielle Widerstände nach oben und wichtige Unterstützungslinien nach unten. Doch woraus resultieren die Barrieren wirklich? Die Ursache ist recht einfach zu finden.

Rückblick

DAX mit festem Hebel folgen [Werbung]
Ich erwarte, dass der DAX steigt...
Ich erwarte, dass der DAX fällt...

Verantwortlich für diese Werbung ist die Deutsche Bank AG. Die Wertpapierprospekte und Basisinformationsblätter zu diesen Produkten erhalten Sie über www.xmarkets.db.com. Disclaimer

Seit Ende April will sich der DAX nicht mehr so richtig vom Fleck bewegen. Am 15. April hatte ich (auch öffentlich) vor einer Korrektur gewarnt. Der Dow Jones hatte eine mittelfristig relevante Zielmarke angelaufen, der NASDAQ 100 war von der seinen nicht mehr weit entfernt.

Der DAX folgt diesen Indizes bekanntermaßen tendenziell.

In den folgenden Wochen scheiterten alle Aufwärtsbewegungen spätestens im Bereich der 6.300er-Marke. Dabei hat sich ein steigendes Dreieck herausgebildet (dickschwarze Linien im Wochen-Chart).

Monats-Chart, Stand: 30.07.2010



Anmerkung für neue Leser: Die Pfeile kennzeichnen die Zeitpunkte meiner jeweiligen Prognoserichtung. Blau für steigende, rot für fallende Kurse und schwarz für eine erwartete Seitwärtsbewegung. Grau gefärbte Pfeile markieren eine falsche Einschätzung. Bullische Zielmarken sind blau, bärische Korrekturziele rot formatiert. - Der Crash in 2001 wurde präsize und offensiv am 20.08.2001 prognostiziert. Die anschließende Bärenrallye ebenfalls, immer noch nachzulesen bei wallstreet-online.de unter meinem Nicknamen Red Shoes. Nachdem das langfristige Korrekturtief bei 2.180 Punkten auf rund 8 Punkte genau erreicht wurde, hatte ich dem Index zunächst nur rund 600 Punkte Erholung zugetraut.

Wo liegen die möglichen Ursachen für diese volatile Seitwärtsbewegung?

Bereits Anfang April hatte ich meine Kunden darauf hingewiesen, daß bei 6.254 Punkten eine langfristige Widerstandslinie verläuft, die nicht im ersten Anlauf zu knacken sein dürfte. Sie ist in den beiden Grafiken dickrot eingezeichnet. Es handelt sich um die Nackenlinie der ehemaligen oberen Wendeformation, die sich von 2007 bis 2008 erstreckt. Sie ist aktuell auf 6.235 Punkte abgesunken.

Im Jahr 2008 waren insgesamt 4 Angriffswellen erforderlich, um diese Nackenlinie nach unten zu brechen und das obere Wendemuster aufzulösen (siehe Wochen-Chart). Diese Widerstandslinie hat folglich eine überdurchschnittlich hohe Relevanz und Härte. In der letzten Woche prallte der Index erneut davon nach unten ab.

Wochen-Chart, Stand: 30.07.2010



Anmerkung: Es wurden wegen der Übersichtlichkeit nur die markanten Punkte im Kursverlauf mit meinen jeweiligen Prognoserichtungen gekennzeichnet. Einen kompletten Jahresrückblick zu meinen Einschätzungen in 2008 finden Sie hier.

Ausblick:

Das Dreick, das während dieses Prozesses geformt wurde, ist eindeutig als steigendes Dreieck einzuordnen. Im Regelfall ist folglich von einer Auflösung nach oben ausgehen. Wegen der besonderen Härte des beschriebenen Widerstandes könnte sich darüber eine dynamische Impulsbewegung ergeben.

Seit Mitte Juli 2009 liegen insgesamt 5 higher Lows vor. Auch ein Indiz für einen intakten Aufwärtstrend.

Das komplexe Bodenmuster in Form einer inversen Kopf-Schulter-Formation (SSKS) ist ebenfalls intakt geblieben. Selbst die höher verlaufende grüne Nackenlinie wurde spätestens Anfang November 2009 im positiven Sinne bestätigt.

Fazit:

Ich gehe deshalb von einem regelkonformen Ausbruch nach oben aus. Sobald die besagte Nackenlinie bei 6.235 Punkten spätestens per Wochenschluß überwunden werden kann.

Dann ergeben sich anschließend als nächste Zielbereiche ca. 6.434, bis zum Jahresende oder -wechsel sogar ca. 7.465 Punkte.

Außerdem ergeben sich nach meinem zyklischen Modell über 8.400 Punkte auf langfristige Sicht, wenn die 5.600er-Marke in den kommenden Wochen nicht mehr unterschritten wird.

Der kurzfristige Ausblick inklusive der Schwankungsmöglichkeiten bleibt meinen Kunden und Probe-Abonnenten vorbehalten. Ich bitte dafür um Verständnis.

Für den schnellen Kontakt stehe ich Ihnen Fragen, Kritik und Anregungen zur Verfügung.



Beachten Sie bitte auch den Hinweis zum Risiko und Haftungsausschluß.

Horst Szentiks (Red Shoes)
Hochprofitabel Traden & Investieren
Technische Börsenanalyse - High End-Charttechnik
www.red-shoes.de
Diesen Artikel teilen

0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer