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DAX respektvoll über 6.000 Punkten

Gastautor: Andreas Mueller
20.08.2010, 17:55  |  4218   |   |   
Fast ungebremst taumelte der DAX zur Marke von 6.000 Punkten, doch diese hielt dem Verkaufsdruck stand.

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Nach den Vortagesverlusten standen auch die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenausklang unterVerkaufsdruck. Der Nikkei in Tokio verlor 2 Prozent und nähert sich damit der Marke von 9.000 Punkten. Ebenfalls schwächer, jedoch gebremster, schloss der Hang Seng in Hong Kong leicht unter 21.000 Punkten mit einem Abschlag von 0,4 Prozent.

Dennoch startete der DAX mit einem anfänglichen Korrekturwillen in den letzten Handelstag der Woche. Dieser Wille scheiterte jedoch an seiner Nachhaltigkeit. Innerhalb der ersten Stunde wurde der XETRA-Schlusskurs des Vortages tangiert und generierte weiteres Abgabepotential. Der deutsche Frühindikator des US Conference Boards stieg zwar um 0,9 Prozent auf 104,3 aber führte nicht zu einer Trendwende. Bis zum Mittag summierte sich der Verkaufsdruck auf rund 80 Punkte und wurde erst an der psychologisch wichtigen Marke von 6.000 Punkten gebremst.

Ohne marktrelevante Termine tendierte der Deutsche Aktienindex bis zur Eröffnung des Dow Jones in einer engen Seitwärtsrange von 25 Punkten. Aus den USA kamen ebenfalls keine Impulse, so dass die Range bis zum Wochenschluss fortgeführt wurde. Mit 6.005 Punkten schloss der XETRA-DAX ein Prozent schwächer als am Vortag und nur knapp über der gegenwärtig stark beachteten Psychomarke von 6.000 Punkten.

Flexibilität ist Trumpf

Akor74 eröffnete die Diskussion aus der vierten Dimension mit „für heute gibt es kein min High/Low in den Indizes”. Seine Charts zeigten passend dazu einige markante Punkte für den Handelstag an und ließen hoffen, dass die Volatilität nicht alle GAPs der vergangenen 30 Jahre mit einmal schließt.
Aus Angst davor verabschiedete sich Elrond gleich in den wohlverdienten Urlaub. Den hätte Gustl39 auch gerne gehabt, doch zuerst musste er die Verluste aus der ausgestoppten Long-Position im DAX zu 6.115 Punkten wieder zurück erkämpfen. Ob dies mit den von Standuhr üblicherweise hinterfragten „Gewinnmitnahmen am Freitag” harmonieren konnte? Ohne eine Antwort vom Markt abzuwarten, fuhr Standuhr ebenso in den Urlaub, um auf den Spuren von Hannibal und seinen Elefanten den Affendax in den Alpen zu jagen.

Der verbliebene Rest der Diskussionsteilnehmer staunte einmal mehr über die präzisen Transaktionen von mcgoofy. Im Cable, EUR/USD und DAX positionierte er sich geschickt und konnte dabei zügig einen Teilgewinn vereinnahmen. Dafür gab es umgehend den Orden „Halbgott” von revolt verliehen. Abseits vom Scalping wurde bereits vor 9 Uhr orakelt, wohin die „Big Boys” am heutigen Verfallstag den Markt bewegen könnten. Doch zuerst stand die Entscheidung „6070 bietet sich short an. oder ein guter Einstiegspunkt für long” an, die haensiseed aufwarf. Mit der ersten Bewegung nach XETRA-Eröffnung wurde diese Frage von ihm selbst mit short beantwortet. Grund war der gebrochene kleine Aufwärtstrend seit dem Vortagestief. Dies war goldrichtig, wie sich später zeigte und brunnag mit „Kraft im Dax sieht anders aus” dokumentierte. Auch Slay holte sein Bärenkostüm frisch duftend aus der Reinigung zurück und passte seine Meinung dem Markt entsprechend auf fallende Notierungen an. Schick anzusehen war ebenso das Unterkonto von Zaturn, das durch seine „etwas andere Strategie” sogar das Hauptkonto überholen konnte.
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