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DAX respektvoll über 6.000 Punkten

Fast ungebremst taumelte der DAX zur Marke von 6.000 Punkten, doch diese hielt dem Verkaufsdruck stand.

Marktblick

Nach den Vortagesverlusten standen auch die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenausklang unterVerkaufsdruck. Der Nikkei in Tokio verlor 2 Prozent und nähert sich damit der Marke von 9.000 Punkten. Ebenfalls schwächer, jedoch gebremster, schloss der Hang Seng in Hong Kong leicht unter 21.000 Punkten mit einem Abschlag von 0,4 Prozent.

Dennoch startete der DAX mit einem anfänglichen Korrekturwillen in den letzten Handelstag der Woche. Dieser Wille scheiterte jedoch an seiner Nachhaltigkeit. Innerhalb der ersten Stunde wurde der XETRA-Schlusskurs des Vortages tangiert und generierte weiteres Abgabepotential. Der deutsche Frühindikator des US Conference Boards stieg zwar um 0,9 Prozent auf 104,3 aber führte nicht zu einer Trendwende. Bis zum Mittag summierte sich der Verkaufsdruck auf rund 80 Punkte und wurde erst an der psychologisch wichtigen Marke von 6.000 Punkten gebremst.

Ohne marktrelevante Termine tendierte der Deutsche Aktienindex bis zur Eröffnung des Dow Jones in einer engen Seitwärtsrange von 25 Punkten. Aus den USA kamen ebenfalls keine Impulse, so dass die Range bis zum Wochenschluss fortgeführt wurde. Mit 6.005 Punkten schloss der XETRA-DAX ein Prozent schwächer als am Vortag und nur knapp über der gegenwärtig stark beachteten Psychomarke von 6.000 Punkten.

Flexibilität ist Trumpf

Akor74 eröffnete die Diskussion aus der vierten Dimension mit „für heute gibt es kein min High/Low in den Indizes”. Seine Charts zeigten passend dazu einige markante Punkte für den Handelstag an und ließen hoffen, dass die Volatilität nicht alle GAPs der vergangenen 30 Jahre mit einmal schließt.
Aus Angst davor verabschiedete sich Elrond gleich in den wohlverdienten Urlaub. Den hätte Gustl39 auch gerne gehabt, doch zuerst musste er die Verluste aus der ausgestoppten Long-Position im DAX zu 6.115 Punkten wieder zurück erkämpfen. Ob dies mit den von Standuhr üblicherweise hinterfragten „Gewinnmitnahmen am Freitag” harmonieren konnte? Ohne eine Antwort vom Markt abzuwarten, fuhr Standuhr ebenso in den Urlaub, um auf den Spuren von Hannibal und seinen Elefanten den Affendax in den Alpen zu jagen.

Der verbliebene Rest der Diskussionsteilnehmer staunte einmal mehr über die präzisen Transaktionen von mcgoofy. Im Cable, EUR/USD und DAX positionierte er sich geschickt und konnte dabei zügig einen Teilgewinn vereinnahmen. Dafür gab es umgehend den Orden „Halbgott” von revolt verliehen. Abseits vom Scalping wurde bereits vor 9 Uhr orakelt, wohin die „Big Boys” am heutigen Verfallstag den Markt bewegen könnten. Doch zuerst stand die Entscheidung „6070 bietet sich short an. oder ein guter Einstiegspunkt für long” an, die haensiseed aufwarf. Mit der ersten Bewegung nach XETRA-Eröffnung wurde diese Frage von ihm selbst mit short beantwortet. Grund war der gebrochene kleine Aufwärtstrend seit dem Vortagestief. Dies war goldrichtig, wie sich später zeigte und brunnag mit „Kraft im Dax sieht anders aus” dokumentierte. Auch Slay holte sein Bärenkostüm frisch duftend aus der Reinigung zurück und passte seine Meinung dem Markt entsprechend auf fallende Notierungen an. Schick anzusehen war ebenso das Unterkonto von Zaturn, das durch seine „etwas andere Strategie” sogar das Hauptkonto überholen konnte.

Ebenfalls auf der Überholspur befand sich heute erneut der Bundfuture. Etwas fassungslos wurde dieser von den Tradern in seinem stetigen Anstieg beobachtet und als baldiges Short-Opfer von zooropa ausgewählt. Die Aussagen von Bundesbank-Präsident Weber zu den verschobenen Exit-Maßnahmen aus der expansiven Geldpolitik untermauerten erst einmal die laufende Bewegung und ließen keinen aussichtsreichen Einstieg auf fallende Notierungen zu. Bis dahin war also noch etwas Zeit und indessen einiges beim Trading der Korrelation Bundfuture zum EUR/USD zu holen. Puschel2004 wies darauf rechtzeitig hin, als die europäische Einheitswährung auf die 1,27 zustürmte und weckte Harryette zum Spiel der Spiele.

Noch vor dem Mittag stand der DAX bei 6.005 Punkten und animierte neben bettelmann1 weiter Marktteilnehmer, die Shorts zu veräußern und das Engagement auf Long zu drehen. Letzteres sorgte für die Ausbildung einer Unterstützungszone in den folgenden Handelsstunden, oder wie 850CSI zu sagen pflegte: „Da kämpfen DIE aber jetzt um die 6000 zu halten”. Wer einen Long-Kauf unterhalb von 6.000 Punkten einplante, wie beispielsweise Pet-Klauser, hatte für diese Woche wohl Pech.

Chart



Marktausblick und Termine

Die Aktienmärkte vollziehen aktuell keine Trendbewegung von mehreren Wochen. Die Stimmung der Marktteilnehmer schwankt zwischen der Euphorie auf neue Jahreshochs und der Angst vor einem Stopp der Konjunkturerholung. Gemischte Wirtschaftsdaten sorgen zudem für Verunsicherung. Es charakterisiert sich in Folge dessen ein reiner Tradermarkt heraus, der Anlegern und Investoren per Saldo wenige Ertragsmöglichkeiten bietet. Umso wichtiger ist der Blick auf kommende Termine, um Aufschluss über die weitere Entwicklung und kurzfristige Tages-Trading-Chancen zu finden.

In der kommenden 34. Kalenderwoche werden am Montag der US Chicago Fed National Activity Index, am Dienstag das BIP des zweiten Quartals für Deutschland und die US Verkäufe bestehender Häuser erwartet. Zum Wochenausklang wird schließlich das BIP aus dem zweiten Quartal für die USA veröffentlicht.

Ob wir dadurch einen nachhaltigen Impuls erhalten, ist vorab nicht zu prognostizieren. Es bleibt somit spannend und ich freue mich auf die kommenden Diskussionen.

Euer Bernecker1977
(Andreas Mueller)




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