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Warum schweigt Funk und Fernsehen über die Euro-Konferenz vom letzten Samstag?

Gastautor: Heiko Schrang
30.09.2010, 16:59  |  4194   |   |   
Am 25.09.2010 trafen sich die führenden Köpfe der Wirtschaftsprofessoren sowie Buchautoren und Börsenexperten zu einer Aktionskonferenz mit dem Namen: „Der Euro vor dem Zusammenbruch – Wege aus der Gefahr“ in Berlin. Wir waren natürlich auch dabei, um die neuesten Erkenntnisse an unsere Leser und Kunden weiterzugeben.

Unter ihnen waren bekannte Größen wie:

Prof. Wilhelm Hankel:
zählt zu den angesehnsten deutschen Währungsexperten und war im Bundeswirtschaftsministerium unter Karl Schiller für die Geldpolitik zuständig, 1998 reichte er Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Einführung des Euros ein.

Prof. Max Otte:
lehrt an der FA Worms, Autor des Bestsellers: „Der Crash kommt“, in dem er 2006 die Weltwirtschaftskrise voraussah, wurde durch die Leser von Börse online zum Börsianer 2009 gewählt.

Prof. Karl Albrecht Schachtschneider:
einer der wichtigsten Staatsrechtler Deutschlands, hat Klage gegen die Griechenlandhilfe und den Lissabon-Vertrag beim Bundesverfassungsgereicht eingereicht

Michael Mross:
als Börsenguru des Fernsehens bekannt, war jahrelang TV-Moderator bei n-TV und CNBC

und viele mehr …

Das Interesse an dieser Konferenz war so groß, dass sie in wenigen Tagen restlos ausverkauft war. Aber für die etablierten Medien war diese Konferenz anscheinend nicht von Interesse bzw. existent, da sie weder im Fernsehen noch in der Zeitung Erwähnung fand, obwohl die Veranstalter eine sorgfältige Pressearbeit im Vorfeld durchführten, indem sie alle Fernsehsender und Zeitungen vorab informierten.

Da die öffentlichen Medien sich nicht verantwortlich fühlen, diese wichtigen Themen einem breiten Publikum anzubieten, übernehmen wir diese Arbeit, da es unser Anspruch ist, an unsere Leser solche wichtigen Informationen weiterzugeben.

Prof. Hankel sprach bei der Konferenz davon, dass von den 16 Ländern, die bereits den Euro eingeführt haben, 12 unmittelbar vor dem Staatsbankrott stehen und dass weiterhin von unseren EU-Bürokraten das Ziel verfolgt wird, dass die Zahl der Mitgliedsländer, die den Euro einführen sollen, auf 30 erhöht wird. Außerdem sprach er davon, dass Deutschland der Hauptzahler für die Defizitländer in der Eurozone ist. Prof. Hankel lüftete nach mehrfacher Nachfrage von Teilnehmern das Geheimnis, warum die HRE-Bank so immens wichtig für die Politik ist: Das Kernstück der HRE ist die Passiv-Seite, auf der sich die Beamtenpensionen befinden. Sollte die HRE Pleite gehen, dann wären auch die Beamtenpensionen pfutsch und das will natürlich kein Politiker und deswegen dürfen wir Steuerzahler weiterhin Milliarden in das Fass ohne Boden namens HRE investieren.
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