checkAd

DAX Arbeitslosigkeit und Inflation - ein tödlicher Cocktail!

Nachrichtenquelle: Roland Fressl
18.02.2011, 10:10  |  2535   |   |   

 

Handeln Sie Ihre Einschätzung zu DAX Performance!
Short
Basispreis 16.741,70€
Hebel 14,99
Ask 11,06
Long
Basispreis 14.663,35€
Hebel 14,98
Ask 9,93

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

 

Good morning Traders, am 18. Februar!

Bestellen Sie jetzt den kostenlosen Daily Newsletter auf blog.simpleinvest.at

Der gestrige Tag war enorm entscheidend für die nächsten Wochen. Die Inflation in den USA kehrt zurück und vermutlich mit riesen Schritten. Besorgt äußerten sich bereits erste Fed-Mitglieder die damit ein Ende der Nullzinspolitik einläuten wollen.

Noch bitterer waren die aktuellen US-Arbeitsmarktdaten die wieder einmal enttäuschten. Hier zeigen die Zahlen, dass der US-Arbeitsmarkt nicht auf die Beine kommen will, aber auch kein Wunder, da sich die Unternehmen weigern neue zusätzliche Arbeitskräfte einzustellen, da sie sehr skeptisch in die Zukunft blicken.

Der Arbeitsmarkt erhält auch keine Unterstützung seitens der Regierung, die Hilfspakete haben nur den Finanzmärkten geholfen, sprich den Banken und Versicherung, ist aber nie am Arbeitsmarkt angekommen. Und jetzt bekommen sie die Rechnung präsentiert: hohe Arbeitslosigkeit und hohe Inflation – ein tödlicher Cocktail!

Lasst euch nicht von den getürkten Arbeitsmarktdaten täuschen, die nur „gewillte“ Arbeitssuchende erfassen und nicht jene die ihre Hoffnungen abgegeben haben. Die „inoffizielle“ Arbeitslosigkeit in den USA liegt jenseits der 20 Prozentmarke!

Durch Nullzinspolitik haben sich die Rohstoffpreise dramatisch erhöht und zuerst auf die Erzeugerpreise durchgeschlagen, jetzt sind die hohen Preise bei den Verbrauchern angekommen. Damit steht die US-Notenbank vor einem Dilemma. Die US-Wirtschaft ist wieder im Aufwind und damit auch die Inflationsraten, aber der Arbeitsmarkt bleibt schwach.

Erhöht sie zu früh die Zinsen um die Inflation nicht ausufern zu lassen, dann droht ein neuerlicher Wirtschaftseinbruch da die US-Wirtschaft noch nicht stabil genug ist sich selbst zu tragen. Erhöht sie aber zu spät, dann ufert die Inflation aus und die Kaufkraft der Konsumenten schmilzt dahin. Lohnerhöhungen wegen dem schwachen Arbeitsmarkt sind vorerst kein Thema.

Wie auch immer sich die US-Notenbank entscheiden wird es bleibt ein schwieriges Unterfangen. Die aktuelle Bewertung der Aktien hat dies noch nicht eingepreist, ebenso wenig die nun geringen Gewinnerwartungen aufgrund der höheren Erzeugerpreise und schwächeren Kaufkraft der Haushalte, die Firmen müssen damit rechnen, dass sie weniger umsetzen.

Seite 1 von 3
DAX jetzt über den Testsieger (Finanztest 11/2020) handeln, ab 0 € auf Smartbroker.de



Wertpapier



0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

DAX Arbeitslosigkeit und Inflation - ein tödlicher Cocktail! Die Trendfolger laufen weiter nach oben aber die Anzeichen für eine Trendwende häufen sich. Geopolitische Risiken und aufkommende Zinsängste nehmen zu und erste Warnhinweise bei DAX, S&P 500, Rohöl, Gold und Euro-US Dollar sind bereits zu erkennen. Lesen Sie nachfolgend alle Zusammenhänge und die wichtigsten Termine des Tages. Versäumen Sie nicht den nächsten Trendwechsel mit den Simple Invest Trendfolgesystemen!

Community

Anzeige