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ALF Group verlängert Übernahmeangebot für australischen Fonds

Nachrichtenquelle: EMFIS
24.02.2011, 12:19  |  550   |   |   

Zürich 24.02.11 (www.emfis.com) Die australische ALF Group hat in einem Statement an der NSX mitgeteilt, dass die 90 Prozent-Tochter des Unternehmens, die ALF PIF Finance Ltd., das Übernahmeangebot für den Premium Income Fund bis zum 14. Juni verlängert hat. ALF teilte weiterhin mit, dass eine Übernahme nun überzeugend sei, da das Management hohe Dividenden und eine Verbesserung der finanziellen Situation des Fonds angekündigt hatte.

Seit dem ursprünglichen Übernahmeangebot von Mai 2010 sind die Vorwürfe gegen den amtierenden Manager, Schuld am Kollaps eines milliardenschweren Unternehmens zu sein, zurückgenommen worden. Dennoch sei dieser „verantwortungslos“ und habe das Vertrauen der meisten Teilhaber verloren, da die angekündigten Dividenden nicht gezahlt werden konnten.
Zudem wurden zum 30. Juni 2010 weitere Verluste beim Pension Income Funds ausgewiesen, womit der Wert der Beteiligungen auf 265 Mio. AUD gesunken ist.

ALF teilte weiterhin mit, dass die Anteilseigner des Fonds ALF PIF mit Anfragen überhäuft wurden, ob die Übernahme durchgeführt werden solle. Dies deutet darauf hin, dass die Geduld der Anteilseigner schwindet.
Das ALF-Tochterunternehmen Australian Litigation Funders Ltd. wird die Ansprüche der Aktionäre und Anteilseigner des Fonds gegenüber dem Management vertreten. Zudem sollen auch Abhilfemaßnahmen gegen dritte Parteien, die Verpflichtungen gegenüber PIF haben, durchgesetzt werden.
Dabei wird Australian Litigation Funders Ltd. zusichern, dass das Kapital von PIF nicht aufgelöst wird. Zudem werden Australian Litigation Funders nur bei Erfolg vergütet, mit einem Fixum von 33 Prozent der Erlöse.
Angaben von ALF zufolge könnten sich die offenen Verpflichtungen auf 140 Mio. AUD summieren. ALF könnte also bis zu 46 Mio. AUD einnehmen.


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Wertpapiere des Artikels:
ALF Grp Hldg



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