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    Euro-Krise  2721  2 Kommentare Rückkauf von Griechenland-Anleihen könnte 20 Milliarden bringen

    Griechenland könnte mit einem Rückkauf eigener Staatsanleihen seine Staatsschulden um 20 Milliarden Euro senken. Dies ist das Ergebnis von Berechnungen des Bundesfinanzministeriums, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Demnach würde der Euro-Rettungsschirm EFSF Griechenland finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, um seine Staatsanleihen zum Marktpreis von privaten Gläubigern zurückzukaufen.

    Für das schuldengebeutelte Griechenland würde sich dies lohnen, denn derzeit liegen die Kurse für griechische Anleihen um bis zu 50 Prozent unter ihrem Nennwert. Neben Griechenland kann dies auch für private Gläubiger, die sich erst nach der Krise mit Griechenland-Anleihen eingedeckt haben, eine interessante Möglichkeit sein. Aber auch für Kreditinstitute, die Griechenland-Anleihen bereits zum Marktwert in ihren Büchern haben, könnte der Verkauf sinnvoll sein.

    Der „bond-buy-back“ ist eine der Varianten, die Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zur Lösung der griechischen Schuldenkrise prüfen lässt. Weitere Möglichkeiten sind ein echter Schuldenschnitt, verbunden mit dem Tausch griechischer Staatsanleihen in längerfristige, mit Garantien besicherte Papiere. Weiterhin im Gespräch ist auch der Vorschlag einer sanften bzw. weichen Umschuldung, bei der die Laufzeiten der Griechenland-Bonds um sieben Jahre verlängert werden. Nach Angaben des Finanzministeriums gelten allerdings beide Modelle derzeit in Europa als weniger konsensfähig als das Rückkaufprogramm.

    Wie der „Spiegel“ weiter berichtet beraten derzeit die EU und die Finanzbranche die unterschiedlichen Möglichkeiten einer griechischen Umschuldung. Manager der Großbanken HSBC, BNP Paribas und der Deutschen Bank sowie Vertreter der Allianz diskutieren mit EU-Mitarbeitern und dem internationalen Bankenverband IIF unter anderem, wie die Restrukturierung von Griechenland-Anleihen aussehen könnte und welche Banken die Abwicklung des komplizierten Deals übernehmen könnten. Konkrete Vorschläge könnten bis Mitte August könnten vorliegen.




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