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Diese Aktie handelt auf Rekordhoch!

Premium: TradeCentre
27.07.2011, 08:30  |  1393   |   |   

Geschafft! Der Damenmodekonzern aus Ostwestfalen notiert im MDAX! Der Aufstieg in den zweitwichtigsten Index in Deutschland war eines der Ziele des Vorstandsvorsitzenden Gerhard Weber, welches er bereits vor zwei Jahren uns gegenüber ausgerufen hat. Gerry Weber ist zudem auf gutem Wege ein weiteres Ziel des Firmenchefs zu erfüllen. Das Unternehmen peilt die Umsatzmilliarde an. Ob der CEO dies allerdings noch in seiner aktiven Amtszeit erreicht, die bis ins Jahr 2013 läuft, scheint etwas ehrgeizig sein. „In zwei Jahren werde ich 72 Jahre alt. Dann ist für mich Schluss. Die Umsatzmilliarde streben wir auf Sicht von zwei bis drei Jahren an“, sagt Weber im Gespräch mit TradeCentre. Der Firmengründer und Großaktionär dürfte nach seiner Amtszeit in den Aufsichtsrat wechseln. Spätestens dann sollte Umsatzmilliarde geknackt werden. Die mittelfristige EBIT-Marge hat der CEO bereits vor längerer Zeit auf 15 Prozent taxiert. Im Wirtschaftsjahr 2010/2011 per Ende Oktober erwartet das Unternehmen eine EBIT-Marge von 14 Prozent. Im kommenden Wirtschaftsjahr dürfte die Margenvorgabe erreicht werden. „Perspektivisch haben wir das Potenzial die Marge weiter zu steigern. In unserem Geschäft wären sogar Margen von 20 Prozent möglich. Unsere Stärke, von der wir erheblich profitieren, ist, dass unsere Partner im Handel mit unserer Mode gutes Geld verdienen. Das soll so bleiben, weshalb vermutlich im weiteren Verlauf eine EBIT-Margen von 16 bis 18 Prozent darstellbar sein könnte“, erklärt Weber.

Nach Angaben des Vorstandschefs hat Gerry Weber immenses Potenzial. „Wir haben unsere Möglichkeiten noch längst nicht ausgeschöpft. Die Internationalisierung unseres Geschäfts bietet uns großes Wachstum in der Zukunft“, sagt Weber. Auf der Agenda stehen unverändert Osteuropa, Asien und die USA. Zudem soll das Geschäft mit Schuhen, Taschen- und Accessoires optimiert werden. „Auch hier haben wir unser Potenzial noch lange nicht ausgereizt. Wir können das Geschäft selbst machen oder über eine Lizenz vergeben. Bei einer Lizenzvergabe an einen Partner muss aber alles passen. Es ist gar nicht so einfach, den idealen Partner zu finden. Deshalb überlegen wir uns das Geschäft selbst stärker in die Hand zu nehmen“. Weitere Impulse könnte eine Herrenkollektion liefern. „Solange ich dem Unternehmen als CEO vorstehe, wird das nicht passieren. Das soll mein Nachfolger machen. Der muss schließlich auch noch was arbeiten. Durch die Expansion unseres heutigen Geschäfts und einer Herrenkollektion, halte ich einen Umsatz von zwei Milliarden Euro längerfristig für erreichbar, weitere Steigerung danach aber nicht ausgeschlossen“.
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