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Gold COT-Report: Großspekulanten stürzen sich auf Gold

06.08.2011, 15:00  |  4142   |   |   

Der jüngste COT-Report (Commitments of Traders) vom Freitagabend wies insbesondere bei Großspekulanten eine anhaltende Flucht in Gold aus.
Die Anzahl offener Kontrakte (Open Interest) reduzierte sich im Berichtszeitraum (26. Juli bis 2. August) von 536.454 auf 529.403 Kontrakte (-1,3 Prozent). Bei der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Spekulanten war hingegen erneut ein Zuwachs registriert worden. Sie erhöhte sich zum vierten Mal in Folge, und zwar von 282.973 auf 287.634 Futures (+1,6 Prozent). Die wachsende Zuversicht der Spekulanten war allerdings weniger stark ausgeprägt und in erster Linie auf die Großspekulanten (Non-Commercials) zurückzuführen. Bei ihnen erhöhte sich die Netto-Long-Position von 235.617 auf 247.175 Kontrakte (+4,9 Prozent), während bei den Kleinspekulanten ein Rückgang von 47.356 auf 40.459 Kontrakte (-14,6 Prozent) zu Buche schlug.

Bei den Großspekulanten war der wachsende Optimismus auf einen massiven Ausbau des Long-Exposure, bei deutlich schwächerem Zuwachs des Short-Engagements zurückzuführen. So nahm die Zahl long positionierter Futures von 278.473 auf 291.974 Kontrakte zu, während auf der Short-Seite ein Plus von 42.856 auf 44.799 Futures registriert worden war. Bei den Kleinspekulanten ermäßigte sich die Long-Seite deutlich stärker als die Short-Seite. Die long positionierten Futures reduzierten sich von 75.457 auf 66.701 Kontrakte, während auf der Short-Seite ein Rückgang von 28.101 auf 26.242 Kontrakte zu verzeichnen war.

Gold: Neue Rekordmarke erzielt

Der Ausverkauf an den internationalen Aktienmärkten bescherte dem am aktivsten gehandelten Future auf Gold ein neues Rekordhoch bei 1.684,90 Dollar (Donnerstag) und einen Wochengewinn von 2,1 Prozent. Vor dem Wochenende wurde das gelbe Edelmetall allerdings von Gewinnmitnahmen gebremst. Investoren tätigten diese, um Verluste in anderen Märkten auszugleichen. Ein genereller Trendwechsel nach unten droht angesichts der Konjunktur- und Schuldenprobleme dies- und jenseits des Atlantiks derzeit allerdings nicht.

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