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Großer Optimismus Silber - Erste Experten erwarten Kurse von 100 Dollar

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Gastautor: Björn Junker
31.05.2012, 16:26  |  4863   |   

Experten auf der ganzen Welt sind sich einig. Der Silberkurs wird bald nach oben gehen. Doch nicht jeder glaubt an neue Rekordzahlen.

Ende 2008 kostete eine Unze Silber rund 10 Dollar. Danach begann der teils volatile Aufstieg. Im Sommer 2011 mussten mehr als 43 Dollar für eine Unze bezahlt werden. Am Jahresende 2011 lag der Kurs bei rund 27 Dollar, danach gab es in kurzer Zeit einen deutlichen Anstieg auf 37 Dollar, bevor der Kurs wieder auf 28 Dollar zurückfiel. Das Allzeithoch aus dem Januar 1980 ist somit wieder weit entfernt. Damals wurden 49,45 Dollar je Unze bezahlt.

Einige Experten glauben, dass diese Rekordzahl nicht mehr lange Bestand haben wird. Sie gehen davon aus, dass man sich schon bald an neue Rekorddaten gewöhnen muss. Zu diesen optimistischen Experten zählt Charles Nenner. Er erwartet, dass Silber in den kommenden 12 bis 18 Monaten neue Rekorde schaffen kann. Schon bald soll der Silberkurs wieder stark nach oben gehen, seiner Ansicht nach wird dies bereits in den kommenden Wochen geschehen. Die Marke von 50 Dollar ist für ihn nur ein Zwischenhoch, er prognostiziert auf mittlere Sicht noch höhere Preise.

Stephen Smith von Smith McKenna stimmt ihm zu. Auch er erwartet schon bald neue Rekordkurse. Dabei verweist er auf die steigende Nachfrage aus der Industrie und auf die Förderdaten aus den Silberminen, die damit nicht mithalten können. Wichtig für ihn sind auch die sinkenden Arbeitslosendaten und das Wachstum in vielen Ländern, was die Nachfrage weiter anschiebt.

Andere Experten sind noch optimistischer. Ross Norman von Sharps Pixley hält mehr als eine Verdopplung des Silberpreises in den kommenden fünf Jahren für wahrscheinlich. Bis 2017 rechnet der Manager mit einem Unzenpreis von 100 Dollar. Dabei spielen seiner Ansicht nach auch die niedrigen Zinsen und die Inflation eine Rolle, die Investoren in Silberinvestitionen treiben.

Nicht ganz so hoffnungsfroh sieht Philip Klapwijk von Thomson Reuters GFMS die Lage. Zwar geht er ebenfalls von steigenden Kursen aus, allerdings sollte irgendwo über 40 Dollar die Kursrallye beendet sein. Die Steigerungsraten der jüngsten Vergangenheit sind für ihn kein realistisches Szenario.


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