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Trading-Idee Tipp des Tages: Knock-out-Call auf Continental

06.08.2012, 09:34  |  1528   |   |   

Der Autozulieferer Continental will zurück in den DAX – und erhöht seine Jahresprognose. Der Schwung könnte der Aktie über eine hartnäckige Hürde helfen.

 

Continental mit festem Hebel folgen [Werbung]
Ich erwarte, dass der Continental steigt...
Ich erwarte, dass der Continental fällt...

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Elmar Degenhart ist ein ehrgeiziger Manager. Der Chef des Automobilzulieferers Continental äußert seine Ambitionen auch gerne offen. „Ende September sind wir sehr wahrscheinlich wieder im DAX gelistet, darüber würden wir uns sehr freuen“, sagte Degenhart jüngst in einem Interview. Verwegen ist das keineswegs. Denn der Wiederaufstieg Contis – nach der Übernahme durch Schäffler und dem anschließenden DAX-Abstieg im Jahr 2008 – würde zur Entwicklung des Unternehmens passen.
 
Soeben haben die Hannoveraner ihre Gewinnprognose für das laufende Jahr angehoben. Conti will den Umsatz im laufenden Jahr nun um mehr als sieben Prozent auf über 32,5 Milliarden Euro steigern. Zuvor waren fünf Prozent Umsatzplus angepeilt. Der bereinigte Gewinn soll im Verhältnis zum Umsatz nun über dem Vergleichswert des Vorjahres liegen – sprich: Die Gewinnmarge soll steigen. 
 
Rückenwind bekommen die Nieddersachsen laut Degenhart von der Rohstofffront. Die Preise steigen nicht ganz so stark, wie das Unternehmen angenommen hatte – das ist ein Grund weshalb die Prognose erhöht wird. Laut Finanzchef Wolfgang Schäfer ist die Vorhersage eher konservativ angesetzt, es könne auch etwas mehr heraus springen.
Im ersten Halbjahr profitierte der Konzern vor allem von der starken Automobilkonjunktur auf dem US-Markt, wo Contis Geschäft um 17 Prozent zulegte. Insgesamt wuchs der Umsatz um knapp neun Prozent auf 8,2 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern stieg um knapp ein Drittel auf 843 Millionen Euro und lag über den Erwartungen der Analysten. Im zweiten Halbjahr rechnet Degenhart allerdings mit einem schwächeren  US-Geschäft. 
 
Die Aktie notiert direkt am langfristigen Widerstand bei 76 Euro, der sich seit dem Jahr 2008 heraus gebildet hat. Im Tagesverlauf lugte das Papier am Donnerstag auch schon kurz darüber. Wird die Hürde nachhaltig überwunden, sind charttechnisch Kurse bis 100 Euro möglich.
 
Risikobereite Anleger setzen mit einem Knock-Out-Call der UBS mit unendlicher Laufzeit darauf, dass das Papier die Hürde knackt. Der Aktienkurs ist rund 18 Prozent von der Knock-Out-Schwelle entfernt, es gibt also einen moderaten Sicherheitsabstand. Gewinnt die Aktie zehn Prozent, legt der Schein um gut 45 Prozent zu. Anleger sollten allerdings spätestens bei einem Aktienkurs von 63 Euro die Notbremse ziehen. Ein Einstieg bietet sich unserer Meinung nach bei Schlusskursen in der Aktie über 77 Euro an. 
 
 
Knock-out-Call auf Continental
 
 
Emittent: UBS
ISIN: DE000UU14HJ8
Laufzeit: endlos
Bezugsverhältnis: 0,1
Basispreis: 60,35 €
Knock-out-Schwelle: 60,35 €
Hebel: 4,83
Spread in %: 1,28
Produktname: Open-End-Turbo-Optionsschein
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