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    EUR/USD - Candlesticks  1382  0 Kommentare Trendwende

    Lieber Leser, nach Bruch des seit September 2011 laufenden Abwärtstrends sowie einem Anstieg über die Mitte der langen schwarzen Monatskerze vom Mai 2012 zeigt sich der Euro in einer deutlich aufgehellten charttechnischen Verfassung. Die Monatskerzen zeigen zudem nun ein übergeordnetes Dreieck. Eine spannende Chartsituation aus langfristiger Perspektive.

     

    Monatschart EUR/USD

    EUR-Monthly.png

    Die letzte Monatsanalyse zur Übersicht:

    Favorisiert wurde kurzfristig eine Stabilisierung am erreichten Niveau (Lunte der Juli-Monatskerze). Ein negatives Szenario mit einem Test des Juni-Tiefs 2010 bei 1,1876 EUR/USD war jedoch bislang in den kommenden Monaten aufgrund der vorherigen langen schwarzen Kerzen wahrscheinlich. Dieses Szenario wird nun durch die letzte weiße Kerze etwas in Frage gestellt. Etwas Schwung nach oben ist noch zu erwarten – ein Anstieg über 1,2748 (Juni-Top) würde sodann einen Test der 1,2874 zulassen. Hier wäre wiederum aus Sicht der Monatskerzen auf Verkaufssignale zu achten – ein Break dieses Widerstands wider Erwarten auch per Monthly-Close würde sodann eine Trendwende wahrscheinlich werden lassen.

    Ein Fall dagegen unter die beiden letzten Monatstief wäre natürlich negativ und würde einen Test des Tiefs vom Juni 2010 bei 1,1876 EUR/USD durchsetzen – ein Break auch unter dieses Tief würde dann den im Chart gestrichelt dargestellten Abwärtstrend-Kanal aktiv werden lassen – mit Ziel Rückkehrlinie desselben, die aktuell bei 1,10 EUR/USD verläuft.

    Aktualisiert:

    Mit der aktuellen Entwicklung zeigt sich die Chartsituation aufgehellt – der Monthyl-Close ist zwar noch abzuwarten – aus gegenwärtiger Sicht kann jedoch ein langfristig übergeordnetes symmetrisches Dreieck im Kursverlauf konstruiert werden. Ein Anstieg über die Widerstandszone im Bereich 1,35 und sodann auch über 1,40 würde gar einen Ausbruch aus dem Dreieck nach oben signalisieren – negativ hingegen wäre ein Fall unter 1,25.

     

    Wochenchart EUR/USD

    EUR-Weekly.png

    Nach Break des Abwärtstrends konnte der Euro deutlich ansteigen. Die Länge der letzten Kerze zeigt hierbei schon eine gewisse Euphorie an – Rücksetzer sollten nun jedoch im Bereich 1,28 bis 1,29 aufgefangen werden. Ein Test des langfristigen Abwärtstrends mit Breakversuch des aktuellen Widerstandsniveau ist im weiteren Verlauf wahrscheinlicher als ein schneller Abprall nach unten.

     

    Tageschart EUR/USD

    EUR-Daily.png

    Eine Verschnaufpause mit Gewinnmitnahmen wäre nach den kräftigen Zugewinnen der letzten beiden Wochen normal. Jedes neue Hoch würde jedoch die aktuell sehr dynamische Aufwärtsbewegung bestätigen – und ein Kaufsignal darstellen. Ein Pullback an die 1,29 bis max. 1,28 sollte jedoch  - insbesondere bei einem Rebreak der oberen Begrenzung des verlassenen Aufwärtstrend-Kanals eingeplant werden.

     

    Fazit:

    Das Vertrauen der Anleger in den Euro und dass Misstrauen in den USD hat eine Kehrtwende in den letzten Wochen erfahren. Der Fokus der Anleger richtet sich nach den letzten Entscheidungen im Euro-Raum wieder auf die US-Schuldenlast sowie die verfahrene Haushaltssituation der USA insbesondere zum Jahresende. Sofern keine deutlich negativen Überraschungen im Euroraum in den kommenden Wochen auftreten, dürfte sich der Euro stabil behaupten – und auch einen Test des Abwärtstrends durchsetzen. Rücksetzer sind aufzufangen – deutlich negativ wäre ein Rückfall unter 1,28 EUR/USD.

     

    Ihr Stefan Salomon

    Kontakt: info@candlestick.de

    Hinweis: Die Analyse wurde von Stefan Salomon mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit der in der Analyse enthaltenen Aussagen, Prognosen und Angaben wird jedoch keine Gewähr übernommen. Der Inhalt dient lediglich der Information und beinhaltet keine Vermögensberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von CFD, Aktien oder anderen Finanzprodukten. Die Analysen dienen nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Erklärung nach §34b Abs 1 WPHG: Der Autor erklärt, dass er im Besitz von Finanzinstrumenten sein kann, auf die sich einzelne Analysen beziehen. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes. Datenfeed: www.BSB-Software.de  sowie www.teletrader.com. Kontakt: Stefan Salomon, 94249 Bodenmais, info@candlestick.de.



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    Stefan Salomon
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    Stefan Salomon ist seit Mitte der 1990er-Jahre Technischer Analyst. Er gilt als der Spezialist in Deutschland für Candlesticks in Verbindung mit der Trend- und Formationsanalyse. Mit rund 20 Jahren Erfahrung ist Stefan Salomon gefragter Medienpartner und Vortragsredner (u.a. auch n-tv, DAF, diverse Zeitungen und Magazine). Sein Motto lautet: "Börse ist einfach"! In Seminaren und Webinaren sowie als Coach vermittelt "Mr. Candlestick" sein Wissen an Börsen-Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis gern weiter. Dazu hat er auch Das Große Lehrbuch der Chartanalyse* geschrieben. *Werbelink
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    Verfasst von Stefan Salomon
    EUR/USD - Candlesticks Trendwende Lieber Leser, nach Bruch des seit September 2011 laufenden Abwärtstrends sowie einem Anstieg über die Mitte der langen schwarzen Monatskerze vom Mai 2012 zeigt sich der Euro in einer deutlich aufgehellten charttechnischen Verfassung. Die Monatskerzen zeigen zudem nun ein übergeordnetes Dreieck. Eine spannende Chartsituation aus langfristiger Perspektive.

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