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System-Crash droht bei Iran-Krieg Epochaler Gezeiten- und Paradigmawechsel steht bevor: Kooperations- statt Konkurrenzwirtschaft!

29.09.2012, 22:00  |  5956   |   |   

Netanhahu hat die Weltgemeinschaft und dei Börse daran erinnert, dass es noch ein Iran-Problem gibt. Möglichweise wird das der Auslöser eines globalen Umdenkens

„Survival of the fittest“ war der Leitsatz für das Denken in Schulen, Universitäten und Vorstandsetagen der letzten Epoche. Leistungsanreize werden über materielle Dinge wie Geld und Gewinn definiert. Wer keine „Leistung“ bringt wird rausgeschmissen. Und wer rausfällt, ist nichts mehr wert in der darwinistischen Marktwirtschaft.  Mitt Romney, ein Multimillionär mit einem Einkommensteuersatz von 14%!,  bezeichnet die Hälfte der Obama-Wähler als „Sozialschmarotzer“, womit er ein Eigentor oder auch für Obama eine Steilvorlage geschossen hat. Mitt Romney schließt auch einen Militärangriff gegen den Iran als „ultima ratio“ nicht aus. Obama will von diesem Lärm von außen vor der Präsidentschaftswahl am 6. November nichts  wissen. Wenn ein Iran-Krieg kommen sollte, ändert sich schlagartig alles in der Welt, nicht nur an der Börse, das sollten Sie wissen.

 

Ich habe das Gefühl, dass wir in den nächsten Jahren gesellschafts- und wirtschaftspolitisch  – mit dem Rücken zur Wand - vor einem epochalen Paradigmawechsel stehen werden, wo sich vieles verändern wird, weil sich vieles verändern muss. Die Jahre 2013 bis 2015 werden die Menschheit vor große Herausforderungen stellen. Die nächste Generation wird in Europa auch durch das demografische Problem und der fast zwangläufigen Altersarmut vor sehr viel größeren Herausforderungen stehen als wir es heute glauben.

 

Alte Systeme kommen schon bald  an die Grenzen der Belastbarkeit oder implodieren. Die EZB versucht nun in Kombination mit dem ESM das Problem zeitlich nach hinten zu verschieben, was aber auch nur eine temporäre Notlösung ist. Die Regierung sollte schnell aufklären, was gerade passiert, damit es die Bevölkerung auch mitbekommt. Was nicht passieren darf, ist ein Bankenrun, denn dann sind alle Banken ganz schnell pleite. Einige werden dann von einem Systemschock reden, der sich aber schon jetzt abzeichnet, wenn man dem nicht rechtzeitig entgegenwirkt.

 

Wir brauchen dann, wenn wir uns mehr gegenseitig helfen, auch weniger Staat und weniger Staat (=mehr sich  selbst unterstützende Privatwirtschaft) bedeutet auch Entschuldung durch mehr Privatwirtschaft, die sich gegenseitig hilft. Dies ist machbar, aber warum wird es nicht gemacht? Der Ruf nach dem Staat, wenn man beim Sozial-Darwinismus rausfliegt, ist der falsche Weg. Richtig ist dann der Ruf nach der Familie und nach Freunden, nach dem Machbaren und nach der sich selbst organisierenden Gemeinschaft. Das Ziel muss dann sein: Hilfe durch Selbsthilfe. Hier sind auch Bartergeschäfte und eine Art Tauschwirtschaft (nicht nur) unter Familienangehörigen, Freunden und Bekannten als neues Modell denkbar. Warum gibt es eigentlich so wenige Tauschbörsen und so viele Geldbörsen auf der Welt? Dies ließe sich ändern, um auch das Leben von sozial schwachen Gruppen lebenswerter zu machen. Diese Kooperations-Idee hat also viele Facetten und sie muss weltweit Geltung bekommen. Toleranz und Respekt vor dem anderen sind die Grundvoraussetzungen jeglichen menschlichen Miteinanders. Wir brauchen auch Sponsoren, die diese Kooperation-Ideen fördern. Bitte melden Sie sich  bei Interesse bei  mir.

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