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Geschlossene Fonds Geschlossene Fonds, ein Produkt für Masochisten mit Geldallergie?

Es ist kaum noch nachvollziehbar, weshalb sich Anleger einen geschlossenen Fonds antun. Doch hier ist mal die wahre Geschichte eines etwas anderen Anlegers.

Wenn man sich die Berichterstattung der letzten Monate ansieht, drängt sich die Fragen auf:

„Warum investieren Anleger überhaupt noch in geschlossene Fonds?“

Dieser Ärger mit der Deutschen S&K Sachwerte und all die Pleiten in der Vergangenheit müssten doch eine abschreckende Wirkung haben. Warum also investieren Anleger dennoch jedes Jahr Milliarden in geschlossene Fonds?

Die Antwort liegt wohl in den Grundeigenschaften dieser Anlageform:

  1. Jährliche Ausschüttungen deutlich über dem aktuellen Zins.
  2. Investition in einen Sachwert mit Inflationsschutz.
  3. Klare Investitionskriterien.

 

Das sind wohl die drei wichtigsten Motive. Tatsache ist jedoch, dass unheimlich viele Fonds in Schieflage geraten und es muss nicht gleich mit Betrug einhergehen. Sektorspezifische Schwächeanfälle wie bei den Schiffsfonds plagen Anleger auch mit horrenden Verlusten.

Ich kann nur zu gut nachvollziehen, dass manche Anleger einfach keine Lust mehr auf geschlossene Fonds haben.

Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen. Eine wahre Geschichte von einem Anleger, dessen Namen ich an dieser Stelle verändern muss. Wir nennen den Herren „Willi Weitsicht“. Herr Weitsicht investiert jedes Jahr eine sechsstellige Summe in Geschlossene Fonds. Sein Anlageverhalten ist gleichermaßen vorbildlich wie nachahmungswürdig. Wie sieht sein Portfolio aus?

Er hat sich auf Immobilienfonds, alternative Energie und Flugzeugfonds spezialisiert. Aktuell hält er über zwanzig Fonds und ALLE funktionieren. Ist unglaublich, doch es ist wahr!

Bei Immobilienfonds konzentriert sich Herr Weitsicht ausschliesslich auf Emissionshäuser mit langer Historie und nachweislich guten Ergebnissen. Hier kauft er jedoch nicht jeden Fonds, da er Grundregeln hat:

„Der Fonds muss das Objekt benennen, Mietverträge müssen länger laufen als der Fonds und der Mieter muss über jeden Zweifel erhaben sein.“

Ein gutes Beispiel für einen derartigen Fonds ist beispielsweise der Lloyd Fonds „Hotel Leipzig Nikolaikirche“. Der Fonds hat eine Immobilie für 25 Jahre an Motel One vermietet und die Fondslaufzeit liegt bei 18 Jahren. Jährlich schüttet der Fonds 5,5 % aus und verfügt durch indexierte Mietverträge über umfangreichen Inflationsschutz.

Ein exzellenter Immobilienfonds, der leider schon platziert wurde!

Dennoch ein sehr gutes exemplarisches Beispiel, worauf man bei Immobilienfonds achten muss. Die meisten Angebote unter den geschlossenen Immobilienfonds erfüllen die Kriterien von Herrn Weitsicht nicht. Kommt ein Fonds auf den Markt, der die Voraussetzungen erfüllt, wird er von Herrn Weitsicht gezeichnet.

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Nachrichtenquelle: Nabil Khayat
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