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Rohstoffe Silber-Erholungszeichen wie 2007 und 2008

13.04.2013, 10:31  |  4055   |   |   

Am Freitag brach der Silberkurs kräftig ein und verlor mehr als fünf Prozent. Hält jetzt die Unterstützungszone bei rund 26 USD?

Der Silberpreis ist in die Nähe des 52-Wochen-Tiefs abgerutscht. Gegenüber Ende 2012 hat die Notierung um zehn Prozent nachgegeben, gegenüber dem 2012er-Hoch vom Oktober summiert sich das Minus sogar auf 22 Prozent. Sorgen um die globale Konjunktur haben den Preis für das weiße Metall kräftig sinken lassen. So sank der Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie deutlich stärker als erwartet. Zudem blieb jener für die chinesische Industrie ein wenig hinter den Prognosen der Volkswirte zurück. Investoren befürchteten, dass die aktuell schwächeren Konjunktursignale zu einer geringeren Nachfrage nach Silber führen werden, und verkauften daraufhin das Edelmetall. Denn rund 65 Prozent des weltweit geförderten Edelmetalls kommen in der Industrie zum Einsatz. Wohingegen der Einsatz als Schmuck und als Investment in Form von Barren und Münzen derzeit noch nicht der entscheidende Einflussfaktor für die Preisentwicklung Silber/p>

 

Silber (1 Jahr)

Quelle: Scoach

 

Stimmung am Tiefpunkt

Spekulative Anleger setzen darauf, dass die Talfahrt bei Silber anhält. Die Daten der amerikanischen Commodity Futures Trading Commission zeigen, dass die in der Statistik als spekulativ geführten Anleger zuletzt Netto-Short-Positionen auf Silber von 2.982 Kontrakten aufgebaut haben. Dabei werden von der Zahl der Kontrakte, die auf steigende Kurse setzen, jene abgezogen, die fallende Preise erwarten. Aktuell setzen die Spekulanten sogar auf sinkende Silbernotierungen. Noch im Februar 2013 haben sie mit netto 30.000 Kontrakten auf steigende Kurse spekuliert. Im September 2007, im Oktober 2008 und Mitte 2012 waren die Spekulanten annähernd so skeptisch wie derzeit. In den Folgemonaten kam es anschließend jeweils zu einer Erholung des Silberpreises. Das muss nicht zwangsläufig wieder passieren, allerdings sind weitere Lockerungen der ohnehin laxen Geldpolitik rund um den Globus zu erwarten. Sie werden dafür sorgen, dass der Wert des Geldes sinkt und man entsprechend mehr für eine Unze Silber auf den Tisch legen muss.

Da die Volatilität beim Silberpreis vergleichsweise hoch ist, sind Knock-out-Papiere für den mutigen Anleger eine gute Möglichkeit, vom Silberpreis zu profitieren. Mit dem Bull-Papier (WKN: DZC8RA) partizipieren Anleger mit einem moderaten Hebel von rund 3,7 an steigenden Silbernotierungen. Die Laufzeit ist unbegrenzt und die Knock-out-Schwelle liegt bei 19,33 US-Dollar, also rund 30 Prozent unterhalb der aktuellen Notiz. Wer etwas mehr Risiko eingehen möchte, kann den 14,9-fachen Hebel des Knock-out-Bulls mit der WKN DZB7ZW nutzen. Hier liegt die Knock-out-Schwelle allerdings bei 24,66 USD.

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