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Rohstoffe Zink stemmt sich gegen den Preisverfall der Rohstoffe

Gastautor: TimLuca
25.04.2013, 13:45  |  3520   |   |   

In den vergangene Wochen haben wir miterlebt, wie die Rohstoffpreise unaufhaltsam in den Keller fielen und sich dort im Moment auch noch aufhalten. Aber es gibt einen Rohstoff, der uns doch erstaunen lässt. Zink!

Wir hatten erst kürzlich über Zink berichtet. Wir stellten fest, dass es beim Zink in der Zukunft einen Engpass geben wird. Dies rührt zum einem daher, dass einige große Minen schließen werden, weil sie ausgebeutet sind, und zum anderen, dass die Lagerbestände weiter sinken und die Nachfrage steigt. Dies kann in meinem letzten Bericht nachgelesen werden.

Der letzte Zinkpreisverfall wurde ja bereits im Februar 2013 eingeläutet. Vom dortigen Hoch, das bei ca. 2.236 USD lag, sackte der Preis bis auf ein Tief von ca. 1.843 USD ab.

Wie wir im oberen Chartbild sehen, hat die Unterstützung bei 1.840 USD gehalten. Seit Ende März läuft der Zinkpreis, wie man im unteren Chartbild sehen kann, in einer Seitwärtsbewegung zwischen der Unterstützung die bei 1.840 USD liegt und dem Widerstand bei 1.920 USD. Aber dieser wurde schon einmal kurz durchbrochen.

Ich gehe davon aus, dass der Zinkpreis weiter steigen wird. Sollte der Widerstand bei 1.920 USD durchbrochen werden, dann ist ein Kursanstieg bis auf 1.960 und 1.990 USD möglich.

 

Welche Minen werden schließen müssen?

 

In diesem Jahr werden wohl zwei Minen von Xstrata (WKN: 552834) die Förderung in Kanada einstellen müssen. Hinzu kommt noch, dass die Vedanta-Mine (WKN: A0BKZ0) aus Irland, die nun ausgebeutet ist, ebenfalls die Förderung einstellen muss. Allein dadurch werden dem Markt jährlich rund 500.000 Tonnen fehlen.

In 2015 muss auch Minmetals (WKN: A0BLUG) aus China seine Century-Mine in Australien teilweise schließen. Teilweise deswegen, weil die Suche nach weiteren Ressourcen nicht erfolgreich verlief. Somit fehlen dann noch mal ca. 500.000 Tonnen des begehrten Basismetalls.

Pro Jahr werden derzeit rd. 12,5 Mio. Tonnen Zink weltweit gefördert, wodurch die abzusehenden Ausfälle doch spürbare Auswirkungen auf den Markt haben sollten.

Bei Zink ist es wie bei allen anderen Metallen auch. Der Preis war über die Jahre zu niedrig und viele Unternehmen haben sich deswegen nicht mehr darum gekümmert, neue Zinkvorkommen zu erschließen. Die wenigen, die es gemacht haben und auch die Möglichkeit haben in den kommenden 12 bis 24 Monaten produzieren zu können, werden mit Sicherheit einen Abnehmer finden. Alleine China verbraucht mehr als 43 Prozent des angebotenen Zinks und ein Ende wird auch hier nicht in Sicht sein.


 

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