Rohstoffe: Ölpreis: Europäische Konjunkturdaten im Anmarsch
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Rohstoffe Ölpreis: Europäische Konjunkturdaten im Anmarsch

Autor: Jörg Bernhard
14.05.2013, 07:39  |  1245   |   |   

Am Vormittag stehen zwei wichtige Konjunkturtermine zur Bekanntgabe an: die Industrieproduktion der Eurozone sowie der ZEW-Konjunkturausblick für die deutsche Wirtschaft.

Beim jüngsten April-Ausblick des ZEW gab sich die deutsche Wirtschaft sowohl bei der Einstufung der aktuellen Lage als auch bei der Beurteilung der Perspektiven skeptischer. Doch trotz eines Rückgangs von 13,6 auf 9,2 Zähler (Lage) sowie eines Rücksetzers von 48,5 auf 36,3 Punkte (Erwartungen) befindet man sich hier zu Lande – verglichen mit dem restlichen Europa – noch in einer relativ komfortablen Situation. Die Kombination von schwacher Nachfrage bei steigenden Produktionsmengen lässt die Perspektiven des Ölpreises in keinem guten Licht erscheinen. Zur Erinnerung: Aktuell bewegt sich der Ölpreis rund zehn Prozent über dem Mitte April markierten Jahrestief, ungeachtet des ungünstigen Verhältnisses zwischen Angebot und Nachfrage.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,24 auf 95,41 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,02 auf 102,84 Dollar anzog.
            
Silber: Bodenbildung über 23 Dollar

Die Nervosität und Unsicherheit scheint sich bei Edelmetallen wie Gold und Silber zu verflüchtigen. Dies lässt sich an der historischen 20-Tage-Volatilität besonders gut ablesen. Sie stürzte nämlich seit Mitte April – dem Höhepunkt der Verkaufswelle – von 55 auf 30 Prozent regelrecht ab. Charttechnisch sieht man bei Silber seither eine Seitwärtsbewegung in einer relativ engen Tradingrange von lediglich 2,36 Dollar. Gefährlich wird die Lage wieder, falls die Unterstützung bei 22,50 Dollar oder gar das Jahrestief im Bereich von 21,00 Dollar nach unten durchbrochen wird. Auf lange Sicht dürfte Silber seinem Ruf als volatilstes Edelmetall weiterhin gerecht werden. Mit einer historischen 250-Tage-Volatilität von über 28 Prozent übertrifft es die vergleichbaren Risikokennzahlen von Palladium (26,5 Prozent), Platin (20,1 Prozent) und Gold (18,2 Prozent) mitunter recht deutlich.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Silberpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (Juli) um 0,014 auf 23,71 Dollar pro Feinunze.
 

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