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Gold und Silber – nur Blech oder das Comeback: Die Analyse

Gastautor: Daniel Saurenz
17.05.2013, 08:00  |  4473   |   |   

Noch ist nicht ausgemacht, ob es Silber bei 23 Dollar und Gold um 1.400 Dollar gelingt, eine Bodenbildung hinzubekommen. Im ersten Teil unserer Analyse hatten wir gestern auf die Perspektiven für Gold hingewiesen und den momentanen Rückenwind des Aktienmarktes gewürdigt. Doch die Edelmetalle könnten ihr Comeback 2013 durchaus leisten. Voraussetzung ist, dass auch die Nachfrage nach ETCs wieder steigt. Denn die Münznachfrage explodiert wie Egmond Haidt beobachtet hat. Er prüft auch die Kursziele der Analysten und sieht fast durch die Bank gute Prognosen. Goldman Sachs ist dabei nicht explizit berücksichtigt, hier gab es in der Vergangenheit unschöne Gerüchte wonach die Richtungen des Goldpreises den Goldmännern durchaus in die Karten gespielt hätten. Bewiesen ist dies nicht, wiederlegt allerdings auch nicht. Unsere Analyse Teil 2 mit einer frischen Chartanalyse zu Silber. 

Hingegen haben vor allem private Anleger, den jüngsten Kursrückschlag für kräftige Käufe von Gold genutzt. So berichtete die US-Münzprägeanstalt, dass die Nachfrage im April auf das höchste Niveau seit Dezember 2009 gestiegen sei. Die Prägenanstalt Englands meldete eine Verdreifachung der Nachfrage. Die Münzprägeanstalt Australiens meldete gar eine Verfünffachung.

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Wegen des Preisrückschlags sind zudem die Goldimporte Indiens im April auf mehr als 100 Tonnen angeschwollen. Experten erwarten, dass dieses Niveau auch im Mai erreicht werden wird. Im Gesamtjahr 2012 beliefen sich die Einfuhren Indiens auf 860 Tonnen. Das Land ist damit der weltgrößte Abnehmer, noch vor China. Nach den Angaben des dortigen Branchenverbands China Gold Association hat sich die Nachfrage von privater Seite am 15. und 16. April, also während der Tiefstkurse, verdreifacht. Das landesweit größte börsennotierte Schmuckunternehmen Chow Tai Fook Jewellery erfreute sich daher hervorragender Geschäfte ebenso wie die Nummer zwei Chow Sang Sang.

Gestützt wird der Goldpreis durch die anhaltenden Käufe der Notenbanken. Laut Angaben des Branchenverbands World Gold Council beliefen sie sich 2012 auf 534,6 Tonnen. Nach dessen Einschätzung dürften es im laufenden Jahr 550 Tonnen werden.

 

Entwicklungsentscheidung

Für die Entwicklung des Goldpreises in den nächsten Monaten ist damit entscheidend, dass nicht nur die Nachfrage von privaten Anlegern nach physischem Gold steigt, sondern auch jene nach ETCs. Analysten sind laut der Schätzungen bei Bloomberg derzeit zuversichtlich für die Preisentwicklung. Für das vierte Quartal gehen die Profis von einem Durchschnittskurs von 1589 Dollar je Unze aus. Das liegt zwar 5,2 Prozent unter dem 2012er-Schlussstand. Gegenüber dem aktuellen Kurs entspricht das jedoch einem Potenzial von rund zehn Prozent. Den ersten Teil unserer Analyse finden Sie nochmals unter folgendem Link.

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