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Rohstoffe: Silberpreis: Charttechnische Hängepartie
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Rohstoffe Silberpreis: Charttechnische Hängepartie

14.06.2013, 08:00  |  2027   |   |   

Nach dem Unterschreiten der bei 22 Dollar angesiedelten Unterstützungszone versucht sich der Silberpreis an einer Bodenbildung – die Hängepartie geht weiter.

Timingindikatoren wie der Relative-Stärke-Index zeigen trotz der schwachen Entwicklung des Silberpreises aber noch keine überverkaufte Situation an, da der Indikator mit aktuell 37 Prozent noch über der maßgeblichen Hürde von 30 Prozent notiert. Der seit Herbst zu beobachtende Abwärtstrend ist nach wie vor intakt. Problem: Weil der Silberpreis im ersten Halbjahr 2010 ohne nennenswerte Korrekturen von 18 auf 30 Dollar anzog, fehlen nun markante Unterstützungszonen, an denen sich Chartisten orientieren könnten. Das Intraday-Tief vom 20. Mai kann man nur bedingt als Unterstützung bezeichnen.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Silberpreis mit relativ stabilen Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (Juli) um 0,097 auf 21,68 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: WTI und Brent in Widerstandszone

Besser als erwartete Zahlen vom US-Arbeitsmarkt und zu den Einzelhandelsumsätzen im Mai haben dem Ölpreis in höhere Kursregionen verholfen. Hier existieren nun aber erhebliche charttechnische Widerstände – sowohl bei WTI (97 Dollar) als auch bei Brent (105 Dollar). Deren Überwinden dürfte sich als relativ schwierig erweisen, schließlich trüben das üppige Angebot und die schwache Nachfrage die Perspektiven des fossilen Energieträgers erheblich ein. Mit Blick auf den Konjunkturkalender steht vor dem Wochenende noch ein wichtiges Event vor der Tür: die US-Industrieproduktion. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten wird auf Monatssicht mit einem Plus von 0,2 und einer Kapazitätsauslastung von 77,9 Prozent gerechnet.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,17 auf 96,52 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,32 auf 104,63 Dollar zurückfiel.
 

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