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Rohstoffe: Silberpreis: Terminmarktspekulanten deutlich optimistischer
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Rohstoffe Silberpreis: Terminmarktspekulanten deutlich optimistischer

13.01.2014, 08:15  |  1220   |   |   

Der am Freitagabend veröffentlichte COT-Report der CFTC brachte es an den Tag. An den Terminbörsen starteten die Spekulanten zuversichtlich ins neue Jahr.

Während das allgemeine Interesse an Silber-Futures, ablesbar an der Zahl offener Kontrakte (Open Interest), in der Woche zum 7. Januar leicht rückläufig war, gab es bei der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Spekulanten den fünften Anstieg in Folge zu vermelden. Gegenüber der Vorwoche kletterte diese nämlich von 24.772 auf 25.529 Kontrakte (+3,0 Prozent). Dies war allerdings ausschließlich der wachsenden Zuversicht unter den Großspekulanten (Non-Commercials) zu verdanken. Durch ein überproportional starkes Zurückfahren des Short-Exposure kam es bei deren Netto-Long-Position zu einem Anstieg von 14.681 auf 17.335 Futures (+18,1 Prozent). Im Gegensatz dazu reduzierte sich die Netto-Long-Position der Kleinspekulanten von 10.091 auf 8.194 Kontrakte (-18,8 Prozent) recht deutlich. Dank schwacher US-Arbeitsmarktdaten gelang dem Silberpreis noch vor dem Wochenende ein Comeback über die Marke von 20 Dollar. Aus charttechnischer Sicht ist allerdings eine andere „Hausnummer“ von großer Bedeutung – im Bereich von 19 Dollar ist nämlich eine markante Unterstützungszone angesiedelt. Diese sollte unbedingt erfolgreich verteidigt werden.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Silberpreis mit relativ stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (März) um 0,098 auf 20,125 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Einigung mit Iran belastet

Der Ölpreis startete mit leicht rückläufigen Notierungen in die neue Handelswoche, nachdem am Wochenende die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats (plus Deutschland) in Genf ein Abkommen mit dem Iran über dessen Atomprogramm beschlossen hatten. Dies könnte das künftige Rohölangebot erhöhen und im Gegenzug dessen Preis belasten.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit leichteren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,36 auf 92,36 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,07 auf 107,18 Dollar zurückfiel.
 


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