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Rohstoffe: Ölpreis: IEA prognostiziert höhere Nachfrage
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Rohstoffe Ölpreis: IEA prognostiziert höhere Nachfrage

21.01.2014, 15:02  |  1356   |   |   

Die Internationale Energieagentur erwartet für 2014 eine anziehende globale Ölnachfrage und führt dies auf die freundliche Entwicklung vieler OECD-Staaten zurück.

Der weltweite Verbrauch soll sich gegenüber 2013 um 1,3 Millionen auf 92,5 Millionen Barrel pro Tag erhöhen. Damit revidierte man die ursprüngliche Prognose um 50.000 Barrel nach oben. Besonders starke Nachfragezuwächse erwarten die Energieexperten in den USA. Dort wurde der geschätzte Tagesverbrauch an Rohöl um 180.000 Barrel auf 18,9 Millionen Barrel angehoben. Vor diesem Hintergrund scheint die nachlassende Dynamik der chinesischen Wirtschaft kein größeres Problem darzustellen. Der am Vormittag veröffentlichte ZEW-Konjunkturausblick für die deutsche Wirtschaft enthielt Licht und Schatten. Während die Beurteilung der aktuellen Lage positiver als erwartet ausfiel, gab es bei der Einschätzung der Perspektiven einen Dämpfer. Statt eines gegenüber dem Vormonat erwarteten Anstiegs von 62 auf 64 Zähler gab es einen leichten Rückgang auf 61,7 Punkte zu vermelden.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (Februar) um 0,31 auf 94,68 Dollar (gegenüber Freitag), während sein Pendant auf Brent (März) um 1,37 auf 107,73 Dollar (gegenüber Montag) anzog.

Silber: Marke von 20 Dollar verletzt

Der Silberpreis rutschte während des Dienstagshandels zwar unter die Marke von 20 Dollar, unter charttechnischen Aspekten wird es aber vor allem im Bereich von 19 Dollar spannend. Hier befindet sich nämlich das aktuelle 52-Wochentief. Noch günstiger war das Edelmetall zuletzt im Herbst 2010. Seit Mitte November kann man dem Silberpreis eine massive Bodenbildungsphase mit geringen Kursausschlägen attestieren. Die historische 20-Tage-Volatilität schwankte hingegen – wie bei Silber üblich – in einer relativ breiten Range zwischen 18 und 40 Prozent. Möglicherweise erwacht das Edelmetall demnächst aus seinem „Winterschlaf“.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Silberpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (Februar) gegenüber Freitag um 0,437 auf 19,83 Dollar pro Feinunze.
 

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Kommentare

IEA prognostiziert immer eine höhere Nachfrage.
Übrigens auch 2008.
Was sollen sie auch sonst tun.
Vielleicht sagen IRAN-Sanktionen werden gelockert und das Öl drängt auf den Markt?

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