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Rohstoffe: Goldpreis: Vor dem Wochenende richtungslos
Foto: Deutsche Bundesbank

Rohstoffe Goldpreis: Vor dem Wochenende richtungslos

24.01.2014, 08:14  |  1099   |   |   

Ein Teil der gestrigen Goldpreiserholung wurde auf den schwachen Dollar zurückgeführt, ein anderer Teil auf Short-Eindeckungen. Vor dem Wochenende tendiert das gelbe Edelmetall bislang stabil.

Die technische Korrektur an den internationalen Aktienmärkten lässt Gold zudem an Attraktivität gewinnen. Normalerweise wird dem gelben Edelmetall eine negative Korrelation zum Dollar und gegenüber Aktien zugestanden. An den Terminmärkten scheint die Verkaufswelle, die im vergangenen Jahr zu beobachten war, ebenfalls auszulaufen. Deutlich optimistischer wurden vor allem Großspekulanten. Deren Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) kletterte seit dem Jahresultimo von 32.223 auf 44.013 Kontrakte (+36,5 Prozent). Am Abend wird der aktuelle COT-Report (Commitments of Traders) zeigen, wie sich in der Woche zum 21. Januar die Marktpositionen der unterschiedlichen Akteure verändert haben. Die Chance auf den vierten Anstieg in Folge beim Optimismus unter großen Spekulanten ist relativ ausgeprägt.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit leicht nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 3,50 auf 1.258,80 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Ruhiger Wochenausklang

Obwohl die am Donnerstag veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA nicht „sonderlich berauschend“ waren, hielt sich der Ölpreis relativ wacker in der Gewinnzone. Dies war sicherlich auch dem Umstand zu verdanken, dass die gelagerten Ölmengen mit plus 1,0 Millionen Barrel geringer als erwartet angestiegen waren. In Ermangelung wichtiger Konjunkturdaten könnte der Wochenausklang relativ ruhig ausfallen. Damit dürfte dem fossilen Energieträger der markante Wochengewinn wohl kaum noch zu nehmen sein.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,25 auf 97,57 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,16 auf 107,74 Dollar anzog.
 

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