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Positive Produktions- und Kostenentwicklung Nickelproduzent Western Areas dürfte in nächster Zeit die Prognosen anheben

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Gastautor: Björn Junker
29.01.2014, 15:00  |  683   |   

Der Nickelproduzent Western Areas (WKN 552583) hat eine wahrscheinliche Anhebung seiner Prognosen in den kommenden Wochen angedeutet. Das Forrestania-Projekt des Unternehmens läuft besser als erwartet und auch das Umfeld im Nickelsektor bessert sich.

Wie das australische Unternehmen mitteilte, verkaufte man im vierten Quartal des vergangenen Jahres 6.409 Tonnen Nickel in Konzentrat bei durchschnittlichen Produktionskosten von 2,54 Dollar pro Pfund. Zwar lag die Produktion unter und die Kosten über denen des Septemberquartals, doch übertraf Western Areas mit diesen Zahlen die eigenen Prognosen.

Western Areas geht bislang offiziell für das Geschäftsjahr 2014 von einer Produktion von 23.000 bis 24.000 Tonnen Nickel in Konzentrat aus zu Cashkosten von 2,80 bis 2,90 USD pro Pfund. Doch das erste Fiskalhalbjahr 2014 hat bereits einen Absatz von 13.000 Tonnen bei durchschnittlichen Cashkosten von 2,41 USD pro Pfund erbracht, sodass eine Anhebung der Prognose in den nächsten Wochen so gut wie sicher erscheint.

Managing Director Dan Lougher erklärte zwar, dass die Produktionsdaten und der jüngste Rückgang des australischen Dollars die Aussichten verbessert hätten, betonte aber, dass man auch weiterhin die operativen Kosten genau im Blick haben werde. Es gebe keinen Anlass zu glauben, dass jetzt alles gut werde, nur weil der Nickelpreis sich in den letzten Wochen besser entwickelt habe, sagte Lougher gegenüber The Australian. Der niedrigere australische Dollar hat den Preis verbessert, den die australischen Produzenten erhalten, wenn sie in US-Dollar verkaufen.

Darüber hinaus hat sich der Nickelpreis nach jahrelanger Schwäche ein wenig erholt, nachdem Indonesien sich entschied, ein Exportverbot für nicht weiterverarbeitetes Nickelerz zu verhängen, da das asiatische Land in der Nickelproduktion führend ist. (Wir berichteten.).

Laut Lougher habe das auch zu einem „dramatischen” Umdenken der Anleger in Bezug auf sein Unternehmen geführt. Eine Reihe großer Fonds aus Asien und Nordamerika habe begonnen, die Western Areas-Aktie zu beachten. Bislang sei es hingegen sinnlos gewesen, sich in Nordamerika auch nur nach institutionellen Investoren umzusehen, so Western Areas Managing Director.

Wie er weiter ausführte, habe das indonesische Nickelexportverbot die Lage für die Nickelproduzenten verändert. Das sei aber ein weniger kurzfristig als mittel- und langfristig wichtiger Schritt.


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