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Krim mit i heißt Krimi Déjà-vu in der Ost-Ukraine

08.04.2014, 17:47  |  1255   |   |   

In der Ost-Ukrine gibt es jetzt ähnliche Entwicklungen wie zuvor in der Krim. Wird damit die Krim zum Fortsetzungs-Krimi. Die Anleger sind besorgt - Sie auch?

Am 7. April erklärte sich die Stadt Donezk in der Ost-Ukraine als unabhängige Republik, nachdem zuvor das Parlamentsgebäude eingenommen wurde. Auch in den Städten Charkow und Lugansk kam es zu einer Besetzung von Verwaltungsgebäuden durch „pro-russische Kräfte“. Die pro-russischen Gruppen erkennen nicht die neuen Gouverneure an, die nach der Flucht von Janukovic eingesetzt wurden. Sie wollen auch russisch als Amtssprache und die russische Kultur beibehalten.

Das erinnert sehr stark an das Vorgehen in der Krim. Die Krim wird damit zum Krimi, Fortsetzung folgt. In Donezk riefen sie laut nach Putin. Alle diese pro-russischen Kräfte fordern ein Referendum und hernach den Anschluss an Russland, genauso wie zuvor in der Krim, so wie es auch Janukovic von seinen Landsleuten fordert. Dies sind aber, ob sie  es wollen oder nicht, auch Kriegstreiber und dies ist gefährlich für die ganze Welt. Vermittelnd tätig werden jetzt auch einige Oligarchen aus der Ost-Ukraine, die aber auch Eigeninteressen verfolgen. In Kiew gab es im Parlament Prügeleien wegen der Ost-Ukraine. Auch dort werden offensichtlich Konflikte gerne mit Fäusten ausgetragen.

Julia Timoschenko, die angeblich nach einem abgehörten Telefongespräch Putin mit einer Kalaschnikow am liebsten selbst in den Kopf schießen will,   ist gleich mit der Behauptung dabei, dass dies in Wirklichkeit „bestellte“ russische Kräfte seien, die dort in der Ost-Ukraine wirken. Auch die USA vermuten russische Provokateure in der Ost-Ukraine. Von russischer Seite wird umgekehrt kolportiert, dass in der Ukraine über 150 amerikanische Spezialkräfte unterwegs seien, mit dem Auftrag, solche Situationen herzustellen und die Lage zu destabilisieren, um Russland zu zwingen bzw. zu provozieren, einzugreifen.

Schon auf dem Maidan-Platz, wo 100 Menschen starben, sollten die Spezialkräfte aktiv gewesen sein. Zusätzlich seien Demonstranten auf dem Maidan-Platz bestochen worden. Noch heute weiß man nicht genau, wer auf dem Maidan-Platz eigentlich geschossen hat und wer den Schießbefehl gegeben hat. Janukovic bestreit noch heute, dass er den Schießbefehl gegeben hat. Das sind natürlich alles nur Behauptungen, aber vielleicht ist an beiden etwas dran. Leider gibt es noch keinen Untersuchungsausschuss, der die Vorkommnisse auf dem Maidan-Platz einmal genau untersucht. Warum eigentlich nicht?

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