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Rohstoffe: Goldpreis: Geopolitischer Rückenwind
Foto: Deutsche Bundesbank

Rohstoffe Goldpreis: Geopolitischer Rückenwind

08.04.2014, 15:00  |  1402   |   |   

Die zunehmenden Spannungen zwischen der Ukraine und Russland sorgten beim gelben Edelmetall für markante Käufe und eine damit verbundene Erholung.

Während beim weltgrößten Gold-ETF (SPDR Gold Shares) die gehaltene Goldmenge am gestrigen Montag mit 809,18 Tonnen stagnierte, gab es an der Shanghai Gold Exchange – nach dem gestrigen Feiertag – ein wachsendes Interesse an Gold zu beobachten. Gegenüber Freitag nahm der Umsatz um 23 Prozent auf 11.563 Kilogramm zu. Mit der jüngsten Aufwärtsbewegung hat sich die charttechnische Lage spürbar entspannt, schließlich kehrte damit der Goldpreis wieder über die 200-Tage-Linie zurück. Das vor drei Wochen ausgelöste Verkaufssignal kann nun als „Bärenfalle“ angesehen werden
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 13,10 auf 1.311,40 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Ukraine sorgt für Käufe

Die politischen Unwägbarkeiten im Osten der Ukraine und in Erwartung sinkender Benzinvorräte in den USA tendierte der Ölpreis wieder in höhere Regionen. Am Nachmittag stehen mit der Zahl offener Stellen (16.00 Uhr) außerdem Neuigkeiten vom US-Arbeitsmarkt zur Bekanntgabe an. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten wird im Durchschnitt mit einem Anstieg der unbesetzten Stellen von 3,974 auf 4,000 Millionen gerechnet. Am Abend könnten dann die Statements diverser US-Notenbanker neue Impulse generieren. Es stehen nämlich Reden von Narayana Kocherlakota (Minneapolis Fed), Charles Plosser (Philadelphia Fed) und Charles Evens (Chicago Fed) an.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,84 auf 101,28 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,53 auf 106,35 Dollar anzog.
 

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