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Rohstoffe: Goldpreis: Kampf um 1.300-Dollar-Marke
Foto: Deutsche Bundesbank

Rohstoffe Goldpreis: Kampf um 1.300-Dollar-Marke

09.04.2014, 15:00  |  1651   |   |   

Am Abend steht die Bekanntgabe des Fed-Protokolls der jüngsten Notenbanksitzung zur Bekanntgabe an. Im Vorfeld tendierte Gold etwas schwächer.

Trotz erheblicher Abflüsse beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares hält sich das gelbe Edelmetall relativ wacker. Am gestrigen Dienstag ging es mit dessen gehaltener Goldmenge von 809,18 auf 806,48 Tonnen bergab. Kompensiert wurde dieser Negativfaktor durch die weiterhin labile Lage in der Ost-Ukraine. Bei den Marktakteuren herrscht derzeit eine abwartende Haltung vor. Neue Impulse könnte es geben, falls das Fed-Protokoll den Schluss nahelegen sollte, dass bereits im ersten Halbjahr 2015 das Ende der Nullzinspolitik in den USA eingeläutet werden könnte.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit etwas schwächeren Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 6,30 auf 1.302,80 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Enge Tradingrange

Der Spread zwischen der Nordseemarke Brent und der US-Sorte WTI fällt mit 5,19 Dollar weiterhin relativ gering aus. Am gestrigen Dienstag markierte er mit 5,11 Dollar sogar das geringste Niveau seit sechs Monaten. Weil die Übergabe libyscher Häfen nicht reibungslos klappt, blieb bei der Nordseemarke Brent wachsender Verkaufsdruck bislang aus. Dies dürfte auch an den anhaltenden Spannungen zwischen der Ukraine und Russland liegen. Drohende Sanktionen gegen den weltgrößten Ölproduzenten (Russland) hängen nach wie vor wie ein Damoklesschwert über den Energiemärkten. Als nächstes reguläres Highlight könnte nun der Wochenbericht der US-Energiebehörde EIA (16.30 Uhr) für neue Impulse sorgen. Danach werden die Marktakteure das für 20.00 Uhr angekündigte Fed-Protokoll mit Argusaugen verfolgen.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,15 auf 102,71 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,23 auf 107,90 Dollar anzog.
 

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