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VuV wählt neuen Vorstandschef

Gastautor: Patrick Daum
10.04.2014, 16:08  |  1084   |   |   

Andreas Grünewald ist von der Mitgliederversammlung zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt worden. Günter T. Schlösser wurde verabschiedet.

Der Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. (VuV) hat einen neuen Chef: Andreas Grünewald wurde auf der gestrigen Mitgliederversammlung für die nächsten drei Jahre zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Sein Vorgänger, Günter T. Schlösser, ist nach zweimaliger Amtszeit nicht erneut angetreten. Dessen Vorstandskollegen, die anwesenden Mitglieder sowie die Verantwortlichen aus der VuV-Geschäftsstelle bedankten sich für sein langjähriges Engagement und würdigten seinen Einsatz für die Belange der unabhängigen Vermögensverwalter mit anhaltendem Applaus.

Uwe Eiler (Geneon Vermögensmanagement AG), Peter W. Kolberg (Büttner, Kolberg & Partner Vermögensverwalter GmbH) sowie Martin Wiegelmann (SMS & Cie. Vermögensmanagement GmbH) wurden als Vorstandsmitglieder bestätigt. Neu im ehrenamtlichen Gremium vertreten ist Thomas Buckard (Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG).

Grünewald ist Gründer der Münchner FIVV AG und bereits seit neun Jahren im VuV-Vorstand aktiv. Er möchte den Verband als einen verlässlichen und fachkundigen Partner für die Mitglieder, aber auch die Medien und Politik sowie Aufsicht und Wissenschaft in zunehmendem Maße verankern. „Dank einer kontinuierlichen Verbandsarbeit konnte die Bekanntheit der unabhängigen Vermögensverwalter in der Öffentlichkeit zwar bereits deutlich gestärkt werden, aber es bleibt noch viel zu tun“, so Grünewald. „Bei einem geschätzten Marktanteil  von drei bis fünf Prozent ist die Notwendigkeit zur Positionierung als Gruppe für unseren Berufszweig offensichtlich.“ Darüber hinaus möchte Grünewald den Verband für verwandte Berufsgruppen. Die Maßnahmen zur Stärkung des Anlegerschutzes begrüßt  der 45-jährige grundsätzlich. Allerdings sei die heutige Medikation zu überdenken. „Meiner Meinung nach ist die Dosierung zu hoch. Außerdem kommen teilweise falsche Medikamente zum Einsatz.“ Die gesetzlich vorgeschriebenen Beratungsprotokolle hält er für kontraproduktiv, da sie dazu führten, dass viele sich Anbieter komplett aus der Beratung zurückzögen. „Der beste Anlegerschutz bleibt die Bildung, weshalb sich der VuV hier in den nächsten Jahren verstärkt engagieren wird“, verspricht Grünewald.

(PD)



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