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Währungsreform und Neuordnung des Systems, Teil 2 - Seite 2

Gastautor: Marktorakel
27.04.2014, 11:09  |  20674   |   |   

Wir fassen zusammen:

EU + NAFTA+ EUR/USD-Currency PEG+ US-Militärmacht.

Das soll und das muss also unseren Wohlstand sichern. Ohne Wohlstand auch kein Sozialsystem.

Die andere Alternative wäre möglicherweise eine deutsche Schweiz. Aber ohne unsere Eliten. Oder sehen Sie jemanden, der das durchzieht?

Also ich nicht.

Entweder es läuft so oder die Schwellenländer schließen sich zusammen und vor allem China läuft dem Westen den Rang ab.

Dass man sich nicht nur in den USA Gedanken macht, wie man dem vorbeugt, liegt doch auf der Hand. Genauso wenig können die USA nach einem Scheitern des Dollars und ihres Finanzsystems ihre vormalige Rolle oder sollte man sagen, Vorherrschaft, alleine ausleben.

So viele andere Handlungsoptionen gibt nun auch nicht.

Der Bauplan liegt ja vor uns und die Gebäude werden errichtet, man braucht doch nur noch hinzuschauen.

Diese neue westliche Super-Zone kann sich sogar Handelskriege leisten und Währungsreformen überhaupt erst durchführen.

Die Chinesen wissen, was im Hintergrund läuft und sie drohen nicht der Gewinner sondern der Verlierer zu werden. Der Schuldner USA hat jetzt und insbesondere nach dem Tapering den Gläubiger in der Hand. So wie die Griechen und andere Gläubiger Deutschland.

Es geht jetzt nicht mehr um die Frage: Ob D-Mark 2 oder Euro. EU oder nicht.

Liebe Leser, wir sind am Vorabend einer Währungsreform und einer gigantischen Neuordnung. Und auch ich kann Ihnen nicht garantieren, dass dies ein Spaziergang an einem milden Sommertag wird.

Sie müssen die Übergangszeit überstehen. Etwas Bargeld, Gold, Silber und Vorratshaltung schaden nicht. Ihr Vermögen oder was Sie an Reserven haben, sollten Sie so aufstellen, dass es nicht im Feuer der alten Währung landet und abgewertet wird. Auch hier können Aktien, Edelmetalle, abbezahlte Immobilien, Diamanten und ähnliches, sich als äußerst effektiv erweisen.

Zudem brauchen Sie Reserven. Denn die Sache kann auch schief gehen.

Eigentlich könnten die Eliten die Währungsreform so durchziehen, dass alle begeistert wären. Schauen Sie, die Griechen brauchen wieder 17 Milliarden Euro. Geld geht dorthin und dahin. Insider sprechen davon, dass Deutschland die Rettung der EU und seiner Gläubiger 200 Milliarden Euro im Jahr kostet. Ein unhaltbarer Zustand, finden Se nicht?

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Kommentare

Zu guter Letzt sollte dieser Beitrag noch mit den nötigen Grafiken ergänzt sein, möchte den folgenden Link gern einfügen.
Ein extrem Lesenswerter Artikel; Freihandelsabkommen /Lohndumping und die Stellung der Gewerkschaften dazu.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/04/27/freihandel-der-grosse-turbo-fuer-das-globale-lohn-dumping/

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