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Rohstoffe: Weizenpreis: Höchster Stand seit 13 Monaten
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Rohstoffe Weizenpreis: Höchster Stand seit 13 Monaten

05.05.2014, 14:51  |  2697   |  10   |   

Die Ukraine-Krise hat den Weizenpreis auf den höchsten Stand seit 13 Monaten ansteigen lassen, nachdem die Kämpfe mittlerweile Odessa erreicht haben.

Odessa und vier weitere Häfen am Schwarzen Meer sind für etwa 87 Prozent der ukrainischen Weizenexporte verantwortlich. Weltweit gilt die Ukraine als sechstgrößter Weizenexporteur und als drittgrößter Maisexporteur. Außerdem belastet unvorteilhaftes US-Wetter die Ernteaussichten für den Agrarrohstoff. Der extrem harte Winter und eine aktuell zu beobachtende Trockenheit könnte in den USA zudem die geringste Winterweizen-Ernte seit 2006 nach sich ziehen. Aus charttechnischer Sicht hat sich die Lage bei Weizen nach dem Überwinden der bei 720 US-Cents verlaufenden Widerstände deutlich aufgehellt. Nun eröffnet sich dem Getreide Luft bis 760 US-Cents.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Weizenpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 14.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf US-Weizen (Juli) um 14,20 auf 730,20 US-Cents pro Scheffel.

Rohöl: Warten auf Einkaufsmanagerindizes

In der ersten Wochenhälfte stehen diverse Einkaufsmanagerindizes zur Bekanntmachung. Zum Wochenstart gab es bezüglich der Stimmung in China eine negative Überraschung. Am Nachmittag erfahren die Investoren, wie es um die Stimmung der Einkäufer im US-Dienstleistungssektor bzw. im Nichtverarbeitenden Gewerbe bestellt ist. Am morgigen Dienstag folgen dann noch Einkaufsmanagerindizes aus Indien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und der Eurozone. Überdurchschnittlich starkes Wirtschaftswachstum wird vor allem in den USA erwartet, wo die für positives Wachstum entscheidende Hürde von 50 Punkten besonders deutlich überwunden werden dürfte.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit uneinheitlichen Notierungen. Bis gegen 14.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,35 auf 100,11 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,21 auf 108,38 Dollar zurückfiel.
 


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10 Kommentare

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Kommentare

Mir gefällt das Chart auch recht gut und überlege hier auch mal einzusteigen. Leider hab ich sehr wenig Ahnung von der Weizenbranche. Hat da jemand vielleicht Infos über Produktion (welche Länder wieviel produzieren), Lagerbestände und worauf man hier überhaupt achten muss?

Danke und gute Trades allerseits
Ein "Gutmensch " der ProfGoldmann, wie aus Erfahrung zeigt sind das die Schlimmsten " nach dem Motto Wasser Predigen und Wein Trinken, am Hunger in Afrika sind nur unsere Gutmenschen schuld die die afrikanische Bevölkerung Dumm lassen wollen, damit unsere Gutmenschen sie ausbeuten können. Das nur neben bei.

Ich denke der Weizen preis hat ein Niveau erreicht das man wieder auf steigende Kurse setzen sollte.



Zitat von ProfGoldmann: Zitat aus dem Beitrag:
" Außerdem belastet unvorteilhaftes US-Wetter die Ernteaussichten für den Agrarrohstoff."

Das Sie sich nicht schämen.
Abhängigkeit von der Saison. Es gibt jedes Jahr ausgesprochene Hochpunkte und Tiefpunkte im Chart.

@all arbeitet jemand mit einer Strategie an diesem Phänomen (Zertifikate, OS etc.)
B.z.w. Gibt es noch andere Rohstoffe, bei denen man mit so klaren Trends
anlegen kann?

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