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Der Euro ist gescheitert Der programmierte Crash

Gastautor: Markus Fugmann
04.06.2014, 15:43  |  33119   |   |   

Folgender Text ist eine exklusiv auf finanzmarktwelt.de veröffentlichtes Kapital aus dem kürzlich erschienenen Buch “Der Crash ist die Lösung” von Matthias Weik und Marc Friedrich.

 

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Ich erwarte, dass der DAX steigt...
Ich erwarte, dass der DAX fällt...

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Wenn wir die Menschen, denen wir täglich begegnen, fragen, ob
 “die Finanzkrise” vorbei sei, so ist die Antwort im Prinzip immer
 die gleiche. Niemand glaubt dies! Egal, ob wir über das Thema mit 
Kunden, mit Geschäftspartnern oder mit Freunden sprechen. Egal,
ob die Leute beruflich mit Geldgeschäften zu tun haben oder nicht.
 Egal, ob sie viel oder wenig von Wirtschaft verstehen. Allen sagt ihr
 Bauch etwas anderes: Wir erleben seit 2008 einen epochalen Wandel! Weltwirtschaft und globales Finanzsystem sind aus den Fugen
 geraten. Ohne einen grundlegenden Paradigmenwechsel rasen wir
 nahezu ungebremst auf einen Abgrund zu. Alle ahnen dunkel, dass 
der Absturz gewaltig sein wird. Aber nur wenige haben eine etwas
 genauere Vorstellung davon, auf welchem Grund wir am Ende aufschlagen werden. In diesem Buch analysieren wir, wer da eigentlich
 am Steuer sitzt. Warum diese Leute fahren wie die Irren. Wo die 
Reise unserer Meinung nach hinführen wird. Und wie wir alle wieder
 die Kontrolle über das soziale Vehikel Geld zurückgewinnen können.

Seit Herbst 2008 sind Krisen unsere ständigen Begleiter: die Immobilienkrise, die Lehman-Krise, die Finanz- und die Bankenkrise,
 die Staatsschuldenkrise, die Eurokrise. Krisen und Pleitegefahren in
 Irland, Griechenland, Spanien, Zypern, Italien. Keine dieser Krisen
wurde jemals gelöst. Ganz im Gegenteil. Sobald ein Brandherd gelöscht ist, flammt an anderer Stelle ein neues, noch stärkeres Feuer 
auf. Trotz gigantischer Anstrengungen wird die Halbwertszeit der
 geschnürten Rettungspakete immer kürzer, kommen die Einschläge
 immer näher, werden die sogenannten Rettungspakete immer teurer
 und vor allem immer fragwürdiger.

Schon jetzt ist diese in der Geschichte einmalige und scheinbar 
unendliche Rettungsorgie eine beispiellose Serie von Vertragsbrüchen, Lug und Betrug. Eigentümer und Einleger von Pleitebanken müssen deren waghalsige Risiken tragen? Ach was! Es muss 
nur einer der Verantwortlichen “systemrelevant” rufen, und schon
 zahlen wir alle als Steuerzahler die Zeche. Kein Schuldentransfer
 zwischen Euro-Staaten? Längst ist diese Regel das Papier nicht mehr
wert, auf dem sie formuliert wurde. Die Europäische Zentralbank als
 unabhängige Währungshüterin? Inzwischen ist sie zu einer Finanzagentur für Staatsanleihen mutiert. 2009 jagte eine Krisenkonferenz
die andere. Nach jeder wurde uns erzählt, dass Banken, Investmenttrusts oder Hedgefonds jetzt aber wirklich an die Kette gelegt würden. Dass Banken deutlich mehr Eigenkapital zur Absicherung ihrer 
Risiken bilden müssten. Dass Schluss sei mit den Fantasie-Boni für
 Finanzmanager.

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