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Rohstoffe: Silber: 200-Tage-Linie akut gefährdet
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Rohstoffe Silber: 200-Tage-Linie akut gefährdet

04.08.2014, 09:31  |  1801   |   |   
Bei Silber dominiert derzeit der Pessimismus. Dies kam auch durch den am Freitagabend veröffentlichten Commitments of Traders-Report der CFTC zum Ausdruck.
 
Dieser wies für Silber-Futures einen deutlich nachlassenden Optimismus großer Spekulanten aus. In der Woche zum 29. Juli reduzierte sich die Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) der Großspekulanten (Non-Commercials) von 47.525 auf 44.112 Kontrakte (-7,2 Prozent), während bei den Kleinspekulanten (Non-Reportables) ein Anstieg von 10.822 auf 12.471 Kontrakte (+15,2 Prozent) registriert worden war. Aus charttechnischer Sicht tendierte der Silberpreis im Juli deutlich schwächer. Mittlerweile droht sogar ein Rutsch unter die 200-.Tage-Linie, was als klares Verkaufssignal gilt. Nicht immer generiert allerdings das Verletzen dieser Durchschnittslinie charttechnischen Verkaufsdruck. In der vergangenen Woche konnte man beim Goldpreis sehen, dass es sich bei solchen Signalen auch um eine "Bärenfalle" handeln kann.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Silberpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (September) um 0,024 auf 20,395 Dollar pro Feinunze.
 
Rohöl: Großspekulanten skeptischer
 
 
Die jüngste Abwärtstendenz war von einem nachlassenden Optimismus großer Spekulanten mitverursacht worden. Der am Freitagabend veröffentlichte COT-Report (Commitments of Traders) der CFTC wies unter Großspekulanten (Non-Commercials) zum fünften Mal in Folge einen Rückgang der Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) aus. In der Woche zum 29. Juli ging es mit ihr von 371.444 auf 364.739 Futures (-1,8 Prozent) leicht nach unten. Seit dem 24. Juni beläuft sich das Minus auf 20,5 Prozent. Am Nachmittag wird die ICE den COT-Report für Brent-Rohöl veröffentlichen. Dieser dürfte eine ähnliche Tendenz wie die US-Sorte WTI ausweisen.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,12 auf 98,00 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,19 auf 105,03 Dollar anzog.
 
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