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    Allzeithoch  15743  1 Kommentar Als der Goldpreis bei 1920 USD stand

    Vor drei Jahren erreichte der Goldpreis sein Allzeithoch…

    Man kann nicht leugnen, dass Gold in den letzten drei Jahren unter langfristigen Anlegern für viel Unruhe sorgte, schreibt Adrian Ash von BullionVault.

    Vielleicht hätte ich es mir damals bereits denken sollen. Denn an dem Tag, als die Spotpreise zum ersten Mal in ihrer Geschichte 1920 USD je Feinunze erreichten – am Dienstag, den 6. September 2011 – gab ich ein Interview in Englands bekanntester Nachmittags-Talkshow.

    Gold im Vorabendprogramm eines großen Fernsehsenders? Was könnte eine offensichtlichere Warnung sein? Das schreit doch förmlich nach „Verkaufen“, oder? Naja, im Nachhinein ist man wohl immer klüger.

    Bedauerlicherweise für die damaligen Anleger wurde die Ausgabe der Alan Titchmarsh Show erst am Donnerstag ausgestrahlt, also zwei Tage nach ihrer Aufzeichnung.

    Zu diesem Zeitpunkt waren die Würfel bereits gefallen, wie wir rückblickend wissen. Der Preiscrash, der am nächsten Tag beginnen sollte, lag eigentlich auf der Hand.

    Die Zentralbanken der  Schwellenländer hätten ihre Käufe aussetzen sollen. Und Minenbetreiber hätten zum Rekordpreis bereits ihre zukünftigen Produktionen auf Termin verkaufen müssen. Und Goldanleger? Am besten hätten sie ihre stattlichen Gewinne, die sie bis zu diesem Zeitpunkt gemacht hatten, mitgenommen… und zwar so schnell wie möglich.

    Zwischen September 2011 und dem Jahresende verlor Gold rund 20% seines Werts. Im Folgenden erholte sich Gold zwar wieder, aber nur, um im Frühjahr 2013 um weitere 25% zu fallen. In den letzten zwölf Monaten bewegten sich die Preise seitwärts zu rund 35% unter dem Rekordhoch vor drei Jahren.

    Hätten wir die Wende damals vorhersehen können?

    Ich denke nicht. „Momentan hat Gold viele Anhänger“, sagte mir Paul Tustain, Gründer und Geschäftsführer von BullionVault in jener hektischen Woche in 2011. „Aber man darf dabei nicht vergessen, dass es sich immer noch um einen winzigen Teil des öffentlichen Anlegerpublikums handelt.“

    „Die große Mehrheit der Menschen besitzt jedoch kein Gold. Und selbst in den meisten Anlageportfolios ist es nicht vertreten. Was wir sahen, ist, dass die Händler auf der Suche nach einem Angebot die Preise in die Höhe trieben.“

    „Aber Goldbesitzer möchten ihr Edelmetall nicht einfach verkaufen – nicht solange die wirtschaftliche Situation nach wie vor den Wert ihres Währungsvermögens zu zerstören droht.“

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    Adrian Ash
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    Adrian Ash ist Head of Research bei der Edelmetallbörse BullionVault. Er ist regelmäßiger Autor für BBC, und seine Analysen wurden unter anderem bereits von der Financial Times, The Economist und Bloomberg veröffentlicht. Mehr Informationen finden Sie unter: BullionVault.
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    Verfasst von Adrian Ash
    Allzeithoch Als der Goldpreis bei 1920 USD stand Vor genau drei Jahren erreichte der Goldpreis sein Allzeithoch. Hier finden Sie Gedanken zu der damaligen Gold-Rallye und dem sozialen und wirtschaftlichen Umfeld, das sie auslöste.

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