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Gold, wohin führt dein Weg?

Nachrichtenquelle: Jochen Steffens
13.09.2014, 10:05  |  2765   |   |   

Gold ist zurzeit deutlich aus dem Fokus der Medien gerückt. Kein Wunder: Seit Mitte 2013 ist hier kein Blumentopf zu gewinnen gewesen. Mittlerweile verstärkt sich aber eine Entwicklung, auf die ich Sie hinweisen will – wie immer gewohnt frühzeitig:

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Der Goldpreis bildet mittlerweile ein klares absteigendes Dreieck aus (siehe blaue Linien). Solche absteigende Dreiecke sind oft ein Hinweis auf weiter fallende Kurse, da sie ein deutlich Indiz für Schwächen auf der Käuferseite sind. Man kann es vereinfacht so ausdrücken: Die bullishen Marktteilnehmer werden immer früher von den Verkäufern aus dem Markt gedrängt, so dass die Bewegungshochs auf immer niedrigeren Niveaus ausbilden werden. So entsteht die obere abwärtsgerichtete Trendlinie. Und sie ist eben das sichtbare Zeichen dafür, dass es den Bullen an Kraft fehlt, sich gegen diese Entwicklung zu stemmen.

Auf der anderen Seite scheint im Bereich der 1.180-Dollar-Marke ein starkes Kaufinteresse zu bestehen. Hier ist der Kurs bereits zwei Mal energisch abgeprallt.

Das alte Spiel der Bullen und Bären

Und so haben wir es also wieder mit dem typischen Spiel zwischen Bullen und Bären, also den Käufern und Verkäufern, zu tun. Das macht es einfach:

In den meisten vergleichbaren Fällen kann man sehr gut an der weiteren Entwicklung erkennen, welche Fraktion sich durchsetzt. Sollten die Käufer im Bereich der 1.180er Marke von den Verkäufern überrannt werden, sprich diese Marke bricht nach unten, so ist mit weiter fallenden Kursen zu rechnen. Da dann die 1.000-Dollar-Marke in erreichbare Nähe rückt, könnte es zu einem dynamischen Kursrückgang bis an diese Marke kommen. Das Kursziel läge in diesem Falle sogar leicht unterhalb dieser Marke (siehe blaue Rechtecke).

Einmal unter 1.000 Dollar und dann zurück?

Wir kennen dieses Prozedere: Wichtige Marken, an den viele Anleger ihre Stopps liegen haben, werden bei fallenden Kursen gerne zumindest einmal kurz nach unten gebrochen, bevor es zu einer stärkeren Erholung kommt. In diesem Fall werden einerseits die Stopps abgefischt, andererseits werden auf diese Art und Weise viele Anleger, die den Kursverfall mit immer größeren Schmerzen verfolgen, ebenfalls zum Verkaufen getrieben. Dazu sei mir ein kleiner Einschub gegönnt:

Die Nervenquetsche

Sie haben das Folgende sicherlich auch schon einmal erlebt: Eine Aktie, ob im Gewinn oder schon im Verlust, fällt immer weiter. Eigentlich will man schon längst verkaufen, aber man kann es irgendwie nicht. Also schaut man weiter zu, wie der Kurs fällt. In solchen Momenten sucht der menschliche Verstand in seiner Verzweiflung nach „Halt“. Und diesen Halt findet er dann an wichtigen Marken.  Der Anleger denkt: Die 1.000er Marke!  So lange warte ich noch, aber wenn diese Marke auch noch fällt, dann steige ich wirklich auch. Das ist ein Automatismus – der immer und immer wieder bei Anlegern zu erkennen ist.

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