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Einstieg bei Adidas Milliardenschwere Hedgefonds nehmen Adidas ins Visier

17.09.2014, 12:21  |  1161   |   |   

Angelsächsische Hedgefonds sondieren einen Einstieg bei Adidas. Nach Informationen des „manager magazin“ haben bereits einige Großinvestoren Kontakt zu renommierten Anwaltskanzleien aufgenommen, die sie bei einem Anteilskauf beraten sollen.

Dem Vernehmen nach zählen zu den Interessenten milliardenschwere Hedgefonds wie Third Point, der Fonds des New Yorker Investors Daniel Loeb (52). Einen Einstieg prüfen außerdem Eric Knight (55), Chef der US-Investmentfirma Knight Vinke, sowie der Fonds TCI des Briten Chris Hohn (47), der 2005 den damaligen Deutsche-Börse-Chef Werner Seifert (65) zum Rücktritt zwang.

Im Fall eines Anteilskaufs wollen die Hedgefonds radikale Änderungen bei Adidas bewirken, schreibt das „manager magazin“. Im Mittelpunkt stünde die Ablösung des Vorstandschefs Herbert Hainer (60). Ihn machen die Investoren für die jüngsten Probleme des Sportartikelherstellers verantwortlich. Die aktuelle Wachstums- und Gewinnschwäche hat den Aktienkurs in diesem Jahr um gut 36 Prozent einbrechen lassen. Außerdem fordern einige aktivistische Investoren eine Abspaltung der US-Tochter Reebok oder auch der zuletzt strauchelnden Golfmarke Taylor Made.

Zuvor hatte bereits das „Wall Street Journal“ berichtet, dass bereits mehrere Großaktionäre mit Adidas-Vertretern über mögliche Veränderungen gesprochen hätten.

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