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Was geschieht in den kommenden 20 Jahren mit dem Goldpreis?

Wenn es ums Gold geht, lassen sich viele Menschen sehr emotional von ihren Überzeugungen hinreißen. Es gibt kaum eine Anlageklasse in der heißer diskutiert wird. Ich möchte aus diesem Grund zunächst einige Punkte anfügen:

Ich habe im Jahr 2011 gewarnt, dass sich Gold sich in einer Blase befindet und dass Sie mit einer stärkeren Korrektur rechnen müssen. Damals habe ich viele böse Mails erhalten – gestern wissen wir, dass es korrekt war, diese Warnung auszusprechen.

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Auch wenn es mir damals vorgeworfen wurde: Ich habe nichts gegen Gold – mir geht es lediglich darum vor möglichen Gefahren zu warnen oder gute Einstiegspunkte zu finden. Ich finde sogar, dass Gold durchaus als Beimischung für ein Depot interessant ist.

Ich schreibe zudem seit dem Jahr 2013, dass ich davon ausgehe, das Gold die 1.000-Dollar-Marke nochmals testen wird (auch das gab böse Mails). Wobei ich davon ausgehe, dass Gold diese Marke womöglich sogar kurz unterschreitet, um einige Anleger, die dann nervös werden, aus dem Markt zu drängen. Auf diesem Niveau halte ich Gold dann aber durchaus wieder für kaufenswert! Wie gesagt, als Beimischung im Depot. Und dieses Niveau laufen wir gerade an, denn der Goldpreis fällt weiter (aktueller Kurs 1.140 Dollar).

Man muss alle Seiten betrachten, auch die, die einem nicht in den Kram passen

Ein weiterer Punkt ist, dass wir hier im Steffens Daily immer versuchen, „alle“ Seiten der Medaille zu betrachten, sowohl die bullishen als auch die bearishen. Das ist sinnvoll, denn nur so kann man sich ein Bild von den Wahrscheinlichkeiten machen, die den diversen Prognosen zugrunde liegen. Wenig hilfreich ist es hingegen, einfach nur eine Meinung zu vertreten und sich mit allen anderen Argumenten nicht zu beschäftigen. Das führt schnell zu größeren Verlusten.

Gold, ein historischer Vergleich

Die folgende Betrachtung ist lediglich eine interessante Auffälligkeit und eine mögliche Prognose, die sich daraus ergibt. Eine, der vielen! Aber ich will Ihnen eben auch diese Auffälligkeit nicht vorenthalten.

Ich habe Ihnen somit heute zwei Charts mitgebracht. Beide zeigen eine Goldpreishausse. Die erste ist die von ca. 1970 bis 1980 und die zweite die von ca. 2001 bis 2011. Beide dauerten also jeweils zehn Jahre. Aber das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit.


Es fällt auf, dass die beiden Gold-Boom-Phasen von der Struktur her ähnlich verlaufen sind:

Nach einem dynamischen Anstieg bis zu einem Zwischenhoch (Pfeil 1)kam es zu einer ersten Konsolidierung, der nach einem weiteren Aufwärtsschub (Pfeil 2) bald eine zweite Konsolidierung folgte (Pfeil 3), die schon deutlich heftiger ausgefallen ist. Anschließend gab es eine dritte dynamische Aufwärtsbewegung, die in einem markanten Hoch (Pfeil 4) endete. Diesem folgte ein schwächeres Hoch (Pfeil 5), dem ein Einbruch folgte, der in etwa bei der Hälfte der dritten Aufwärtsbewegung (im log. Chart) sein Ende fand (Pfeil 6).

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Nachrichtenquelle: Jochen Steffens
07.11.2014, 10:06  |  72778   |   |   

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