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Rohstoffe: Goldpreis: Warten auf das Fed-Protokoll
Foto: Deutsche Bundesbank

Rohstoffe Goldpreis: Warten auf das Fed-Protokoll

19.11.2014, 15:03  |  4222   |   |   
Das gestrige Überwinden der Marke von 1.200 Dollar war lediglich von temporärer Natur. Nun warten die Marktakteure auf das anstehende Fed-Protokoll. 
 
Dieses soll am Abend (20.00 Uhr) veröffentlicht werden und könnte neue Hinweise zur Stimmung unter den US-Notenbankern liefern. Bei der vergangenen Fed-Sitzung (28. Bis 29. Oktober) wurde das Ende der Stützungskäufe beschlossen. Die Kauflaune der Chinesen brach heute regelrecht ein aus. Mit 16.586 kg hat sich der Umsatz an der Shanghai Gold Exchange gegenüber dem Vortag mehr als halbiert. Damit lag man deutlich unter dem in der Vorwoche registrierten durchschnittlichen Tagesumsatz von 24.988 kg. Am gestrigen Dienstag war übrigens der höchste Umsatz seit April 2013 registriert worden.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 0,20 auf 1.197,30 Dollar pro Feinunze.
 
Rohöl: Einkaufsmanagerindizes stehen an 
 
Die am Nachmittag gemeldeten Daten vom US-Immobilienmarkt fielen mit 1,009 Millionen Baubeginnen schlechter und 1,080 Millionen Baugenehmigungen im Oktober etwas besser als erwartet aus. Am morgigen Donnerstag stehen zahlreiche besonders wichtige Konjunkturindikatoren auf der Agenda. Neben diversen Einkaufsmanagerindizes aus Japan, China, Frankreich, Deutschland Europa und den USA dürften sich die Akteure an den Energiemärkten auch für mehrere konjunkturelle Highlights aus den USA interessieren. Neben den wöchentlichen Neuanträgen auf Arbeitslosenhilfe stehen nämlich noch aktuelle Zahlen zur Inflation, die Oktoberverkäufe existierender Wohnbauten sowie der Konjunkturausblick der Philadelphia Fed zur Bekanntgabe an. Sollten diese stärker als erwartet ausfallen, heißt das aber noch lange nicht, dass sich der Ölpreis dann markant verteuern wird. Aktuell fokussieren sich die Investoren nämlich ganz klar auf die Angebotsseite und hier dominiert vor allem eines: Überfluss.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (Dezember) um 0,23 auf 74,84 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Januar) um 0,84 auf 79,31 Dollar anzog.
 

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