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Blue Chips: DAX-Bilanz: Heftiges Auf und Ab mit Happy-End
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Blue Chips DAX-Bilanz: Heftiges Auf und Ab mit Happy-End

20.12.2014, 10:00  |  1910   |   |   
Deutsche Blue Chips präsentierten sich nach schwachem Wochenstart in freundlicher Verfassung. Im Vergleich zur Vorwoche legte der DAX um 2,0 Prozent auf 9.786,96 Punkte zu.
 
Die Turbulenzen in Russland sorgten zum Wochenstart für relativ miese Laune unter den Börsianern. Ordentliche Konjunkturdaten aus Europa - vor allem aus Deutschland - generierten dann aber eine leichte Aufhellung der Stimmung. Einen regelrechten Optimismusschub generierte zur Wochenmitte die US-Notenbank Fed. Deren Statements kamen unter den Börsianern extrem gut an, weil die US-Notenbanker das Anheben der US-Zinsen mit „Geduld“ angehen wollen.
In der abgelaufenen Handelswoche schwankte der DAX zwischen Wochentief (Dienstag) und Wochenhoch (Freitag) in einer Spanne von 682 Punkten. Das Verhältnis zwischen Kursgewinnern und -verlierern fiel mit 26 zu 4 ausgesprochen positiv aus. Deutlich bergab ging es mit den Aktien von Commerzbank (-4,1 Prozent), Lufthansa (-3,0 Prozent) und RWE (-2,9 Prozent). Die höchsten Wochengewinne verbuchten hingegen die Titel von Deutscher Telekom (+4,8 Prozent), Deutscher Börse (+4,2 Prozent) und Continental (+4,2 Prozent).
 
T-Aktie im Höhenflug
 
Diverse positive Nachrichten ließen die T-Aktie in der Gunst der Anleger stark ansteigen. So zog die Tochter T-Systems einen IT-Großauftrag vom Industriekonzern ThyssenKrupp an Land. Der Vertrag habe ein Volumen im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, laufe über sieben Jahre und werde 80.000 Computerarbeitsplätze und 10.000 Serversysteme des Essener Traditionskonzerns in die sogenannte Cloud von T-Systems verlagern. Als weiterer Kurstreiber erwies sich die Meldung, dass die Deutsche Telekom - zusammen mit ihrem französischen Partner Orange - den gemeinsam gehaltenen britischen Mobilfunk-Anbieter Everything Everywhere (EE) an den Telekommunikationskonzern BT Group verkaufen wolle. Der Kaufpreis soll zum Teil in bar und zum Teil in Aktien von BT beglichen werden. Als Preis stehen umgerechnet 15,5 Milliarden Euro im Raum.
 
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